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Meldungsdatum: 10.02.2020

215 Einsätze durch Sturmtief Sabine

Landrätin bedankt sich bei den kreisweit über 1.000 Einsatzkräften

„Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Zum Glück hat sich die Sturmfront in der Nacht geteilt. Der Hauptteil zog nach Norden ab, so dass es nicht so schlimm gekommen ist, wie zeitweise zu befürchten war.“ Diese Bilanz einer langen Einsatznacht rund um die Auswirkungen des Sturmtiefs Sabine zieht Kreisbrandmeister Thomas Wienecke. 1.069 Feuerwehr-Einsatzkräfte und 66 Helfer der Hilfsorganisationen fuhren 215 Einsätze (Stand 10 Uhr). Meistens waren umgestürzte Bäume zu beseitigen.

Es sind glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen. Zeitweise war der Möhneseer Ortsteil Neuhaus verkehrstechnisch abgeschnitten, Rettungsdienst- und Feuerwehrfahrzeuge hatten aber immer noch die Möglichkeit durchzukommen. Kurzzeitig kam es in den  Rüthener Ortsteilen Kneblinghausen und Meiste zu einem Stromausfall, weil eine 10-kVA-Leitung von einem Baum getroffen worden war. Westnetz fand aber schnell eine technische Lösung, an der Schadensstelle vorbei die betroffenen Haushalte zu versorgen.

Landrätin Eva Irrgang bedankt sich bei allen Einsatzkräften: „Es ist nicht selbstverständlich, in einer kritische Wetterlage die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen, um anderen zu helfen. Es ist ein gutes Gefühl, dass wir uns im Kreis Soest auf unsere Feuerwehren und Hilfsorganisationen, die bekanntlich von einem starken ehrenamtlichen Engagement getragen werden, immer verlassen können, wenn es darauf ankommt.“

Der Einsatzstab des Kreisbrandmeisters, der im Rettungszentrum zusammengekommen war, hatte die Feuerwachen und Gerätehäuser vor Ort ab Sonntagnachmittag als Anlaufstellen besetzen lassen. Die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes besetzten zusätzliche Krankentransport- und Rettungswagen, die im gesamten Kreisgebiet ebenfalls an den Gerätehäusern stationiert wurden, um auch während des Sturmes schnelle Hilfe leisten zu können. Die Einsatzkräfte der DLRG und des THW waren ebenfalls zur Unterstützung der Feuerwehren im Einsatz. Nach einer Lagebesprechung konnte die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren kurz nach Mitternacht zurückgenommen werden. Am Montagmorgen wurden einige Stützpunktwachen aber wieder besetzt, weil das Tageslicht neue Einsätze mit sich brachte.

Angesichts tendenziell nachlassender Windgeschwindigkeiten hat der Kreis Soest entschieden, dass der Unterricht an allen Schulen in Kreisträgerschaft am Dienstag, 11. Februar, stattfindet und ebenso die Heilpädagogische Kindertageseinrichtung in Soest-Katrop öffnet.

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Pressekontakt: Pressestelle, Wilhelm Müschenborn, Telefon 02921/303200


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Böen knicken Kamin

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Böen knicken Kamin

Das Sturmtief Sabine legte in Oestinghausen den Kamin einer Lackiererei um. Die Kräfte der Feuerwehr Lippetal bekamen Unterstützung durch die Drehleiter der Feuerwehr Bad Sassendorf. Foto: Marc Schlunz/ Feuerwehr Lippetal


 

Die Kreisverwaltung Soest im Überblick:

Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.200 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Sie ist mit dem Kreistag Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in den Bereichen Ordnung, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Jugend, Schule und Soziales wahr. Sie betreibt den Rettungsdienst, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, einen Kindergarten, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag mit seinen 66 Mitgliedern gestaltet und kontrolliert die Aufgabenwahrnehmung.

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