Sozialamt informiert über Maßnahmen aufgrund der aktuellen Gefahrenlage durch Coronaviren

13. März 2020.

Um insbesondere ältere und hochaltrige Menschen vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, werden im Verantwortungsbereich des Dezernates für Bürgerangelegenheiten und Soziales diverse Veranstaltungen abgesagt. Die aktuelle Situation hat auch Auswirkungen auf die Erreichbarkeit des Sozialamts.

 

Angebote und Veranstaltungen bis 30. April, die von der Stadt Kassel im Rahmen des Veranstaltungsprogrammes 2020 für Menschen ab 60 organisiert wurden, werden hiermit abgesagt. Konkret betrifft dies folgende Termine:

 

 

„Wir bedauern sehr, dass wir diese für die ältere Generation so schönen und wichtigen Veranstaltungen absagen müssen“, teilt Frau Bürgermeisterin Friedrich mit. „Der Schutz vor einer Ansteckung der besonders gefährdeten Zielgruppe unserer Veranstaltungen hat jedoch absoluten Vorrang. Es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig, aber insbesondere auch die Menschen, die aufgrund ihres Alters oder besonderer Einschränkungen unserer Unterstützung bedürfen, schützen.

 

Bei allen Einschränkungen kommt es jetzt auf ein gutes Miteinander und gegenseitige Solidarität in unserer Gesellschaft an. Wir dürfen nicht nur den Blick auf uns selbst richten, sondern sollten ein gutes Auge haben, um im eigenen Umfeld überall sorgsam mit der Situation umzugehen und Hilfe zu leisten, wo sie gebraucht wird. Insbesondere die älteren Menschen in unseren Familien und in der Nachbarschaft gilt es, vor Ansteckung zu schützen, indem wir beispielsweise Besorgungen für sie übernehmen. Unter Umständen kann es auch sinnvoll sein, zunächst auf die persönlichen Kontakte, Besuche von Enkelkindern oder ähnliches zu verzichten, um unsere älteren Angehörigen zu schützen.“

 

Weiteren Institutionen, deren Angebote im Veranstaltungsprogramm für Ältere zusammengefasst sind, wird ebenfalls dringend empfohlen, Kurse und insbesondere auch offene Angebote auszusetzen bzw. abzusagen. Es empfiehlt sich, im Zweifel vor Besuch einer Veranstaltung zu klären, ob diese stattfindet.

 

Bürgermeisterin Friedrich teilt weiter mit, dass auch Pflegeeinrichtungen dringend empfohlen wird, Besuche zu untersagen, damit der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und des Pflegepersonals gesichert wird.

 

Die aktuelle Situation hat auch Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der städtischen Ämter. Aufgrund der Vielzahl an Kontakten zu Bürgerinnen und Bürgern werden im Sozialamt ab Montag, 16. März, bis zunächst 30. April keine offenen Sprechzeiten mehr angeboten. Viele Angelegenheiten lassen sich telefonisch, schriftlich oder per E-Mail klären. Persönliche Vorsprachen sind mit vorheriger Terminvereinbarung weiterhin möglich. Durch diese Maßnahme wird vermieden, dass sich viele Personen in den Wartebereichen aufhalten; gleichzeitig wird durch diese Maßnahme die Handlungsfähigkeit des Sozialamtes aufrechterhalten.

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