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13. März 2020
Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern untersagt
Städtische Freizeit- und Kultureinrichtungen ab dem morgigen Samstag geschlossen
Braunschweig.

Zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus sind in der Stadt Braunschweig Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 100 Personen untersagt. Die Änderung der Allgemeinverfügung wird am morgigen Samstag, 14. März, veröffentlicht und tritt formal ab Sonntag in Kraft. Die Stadt fordert aber alle Betroffenen auf, die Regelung ab Samstag umzusetzen. Bislang galt eine Obergrenze von 1.000 Teilnehmern.

 

Alle eigenen Veranstaltungen sagt die Stadt Braunschweig unabhängig von der erwarteten Teilnehmerzahl bis auf Weiteres ab. Sie spricht in diesem Zusammenhang die Empfehlung aus, Veranstaltungen grundsätzlich unabhängig von ihrer Größe nicht stattfinden zu lassen, so dass soziale Kontakte gemäß den Vorgaben des Bundes und des Landes auf ein Minimum beschränkt werden.

 

Betroffen sind von der Obergrenze von 100 Teilnehmern auch Diskotheken, Hochzeitsfeiern, Osterfeuer, Gottesdienste und alle ähnlichen Veranstaltungen, wenn sie die genannte Größe erreichen. 

 

Alle publikumsintensiven Freizeit- und Kultureinrichtungen der Stadt Braunschweig schließen ab dem morgigen Samstag, um das Infektionsrisiko zu senken. Dazu zählen die Bäder, die Stadtbibliothek, das Städtische Museum am Löwenwall und im Altstadtrathaus, der Rote Saal im Schloss, der Kulturpunkt West, das Raabe-Haus Literaturzentrum, halle 267 - Städtische Galerie Braunschweig, die Städtische Musikschule Braunschweig sowie das Stadtarchiv.

 

Alle Veranstaltungen in städtischen Sporthallen müssen ab dem morgigen Samstag ohne Zuschauer stattfinden. Über die Aufrechterhaltung des Ligabetriebs an diesem Wochenende entscheiden Sportvereine und Ligavertreter. Nach Kenntnis der Stadtverwaltung wurden die Fußballspiele auf Freisportanlagen bereits von der Liga abgesagt. Ab Montag, 16. März, sind städtische Hallen und Freisportanlagen dann komplett für den Trainings- und Spielbetrieb gesperrt.

 

Die Einschränkungen gelten auch im Blick auf Beerdigungen. Hier wird die dringende Empfehlung ausgesprochen, die Teilnehmerzahlen so gering wie möglich zu halten und die allgemeinen Regeln der Infektionsvorsorge zu beachten. Zudem sollten möglichst wenige Personen mit weiterer Anreise teilnehmen. Ausdrücklich sollen würdige Trauerfeiern weiterhin stattfinden können, aber möglichst in kleinerem Rahmen.

 

Für andere Bereiche wie etwa Einzelhandel, Wochenmärkte und Restaurants gibt es derzeit keine Beschränkungen. Die Gefahrenabwehrleitung der Stadt Braunschweig tritt täglich zusammen und analysiert die aktuelle Situation.

 

 

 







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Text der Allgemeinverfügung




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