Pressedienst des Kreises Borken vom 19. 03. 2020

Hinweis des Kreises Borken: Labore sind bei Testung auf Coronavirus an ihren Kapazitätsgrenzen
Veranlassende Ärztinnen und Ärzte tragen hohe Verantwortung für gewissenhafte Nutzung der Testressourcen





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Kreis Borken.

Aufgrund der sprunghaft steigenden Zahl von Coronavirus-Fällen kommen auch die Labore immer mehr an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb ist es dringend geboten, dass Testungen auf das Coronavirus nur dann erfolgen, wenn besondere Kriterien erfüllt sind. Darauf weist jetzt der Kreis Borken hin. Kriterien sind:
· deutliche Symptome bei Rückkehrern aus einem gemäß Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet
· deutliche Symptome nach Kontakt mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der kritischen Infrastruktur gelten gesonderte Verfahren, um unter allen Umständen sicherzustellen, dass Wasserversorgung, Energie, Telekommunikation, Gesundheitsversorgung und viele weitere unverzichtbare Leistungen jederzeit erbracht werden können.

Der Corona-Test wird in der Regel von einem niedergelassenen Arzt veranlasst. Der Wunsch von Patienten nach einem Test allein kann und darf dafür aber nicht als Begründung reichen. Dies stößt mitunter auf Unverständnis. Dazu sagt Dr. Elisabeth Schwenzow, Leiterin des Krisenstabes des Kreises Borken: „Nur bei konsequenter Einhaltung der vorgegebenen Regeln werden die vorhandenen Testressourcen ausreichen. Die Ärztinnen und Ärzte, die die Testungen veranlassen, tragen daher eine hohe Verantwortung für den gewissenhaften Gebrauch der Ressourcen. Wir appellieren eindringlich an alle Patienten, Verständnis für das Vorgehen der Ärzte zu zeigen.“



Pressekontakt: Kreis Borken, Karlheinz Gördes, Tel.: 0 28 61 / 82 - 21 13

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