Meldungsdatum: 27.03.2020
Um Doppelstrukturen zu vermeiden, hat die Kulturverwaltung die Initiative ergriffen, das bestehende Angebot der WFO (www.wfo.de) zu ergänzen. Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann: „Wir setzen mit der gemeinsamen Initiative alles daran, die Kulturschaffenden zu unterstützen. Mit dem gemeinschaftlichen Wirken werden wir dazu beitragen, die Kulturschaffenden schnell und auch möglichst umfassend zu informieren und zu beraten“.
Die WFO berät Unternehmen zu verschiedenen Sofortmaßnahmen in der Krisensituation – vom Kredit durch die Sonderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bis hin zu den Soforthilfezuschüssen des Landes Niedersachsen und der NBank. „Und zur Unternehmerlandschaft gehören natürlich auch selbstständige Kultureinrichtungen wie Kulturcafés, Kneipen mit Kulturangeboten und selbstständige Kulturschaffende“, erklärt Ralf Minning, WFO-Geschäftsführer.
Erste Hilfen gibt es auf der FAQ-Seite auf der Homepage der Wirtschaftsförderung (www.wfo.de/aktuelles/corona). Dort werden die wesentlichen und besonders oft gestellten Fragen so detailliert wie möglich beantwortet. Das WFO-Team aktualisiert diese Informationen laufend. Telefonische Anfragen erreichen die WFO unter 0541 / 331 400.
Die Kulturverwaltung wurde von Wolfgang Beckermann beauftragt, ein Kompetenzteam zusammenzustellen, das im persönlichen telefonischen Kontakt über die Beratung der WFO hinausgehende Fragen zur Kultur informiert und berät. Wo es sinnvoll ist, werden die Kulturschaffenden mit ihren Fragen von der WFO an das Kompetenzzentrum im Fachbereich Kultur weitergeleitet.
Zu den Themenfeldern gehören unter anderem: Wie können Kulturschaffende Förderungen insbesondere von Bund und Land Niedersachsen bekommen? Was gibt es für weitere kulturspezifische Hilfsangebote? Welche Angebote sind für sie die richtigen? Was ist bei städtischen Projektförderungen zu beachten? Ergänzend werden derzeit erfahrene Fachleute aus dem Osnabrücker Kulturbetrieb angesprochen, die beim Ausfüllen von Anträgen helfen werden. Weitere Maßnehmen befinden sich in der Planung und werden zeitnah kommuniziert.
„Ich freue mich, dass es sehr schnell möglich war, Mitarbeiterinnen im Fachbereich Kultur für diese neue Aufgabe zu gewinnen. Hier wollen alle helfen und das ist ein ganz konkretes Angebot, um den Informationsdschungel nicht allein bewältigen zu müssen“, so Fachbereichsleiterin Patricia Mersinger.
Pressekontakt: Silke Brickwedde | Telefonnummer 0541/ 323-2328 | E-Mail brickwedde@osnabrueck.de
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " Stadt Osnabrück" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.