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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 23.04.2020
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Neue Mitarbeiterin in der städtischen Gleichstellungsstelle: Marina Berchem berät Frauen und Mädchen per Telefon, E-Mail und Videochat auch in der Krisenzeit Seit Anfang März ist Marina Berchem als neue Mitarbeiterin in der städtischen Gleichstellungsstelle für die Beratung von Frauen und Mädchen zuständig. Gleichstellungsbeauftragte Patricia da Cruz Santos, die die Beratung vorher ausübte, freut sich über die Verstärkung. „Frau Berchem ist fachlich und persönlich eine Bereicherung für unser Team. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!“ Für die Beratung bringt die neue Mitarbeiterin der Gleichstellungsstelle Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen mit. So zum Beispiel aus der Erziehungsberatung, dem Umgang mit seelisch und emotional beeinträchtigten Kindern und ihren Familien, der psychosozialen Beratung aus dem Jobcoaching und der Erwachsenenbildung. Zuletzt hat Marina Berchem als Angestellte der TU Dortmund Projekte zu unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Themen betreut. In diesem Jahr hat sie außerdem eine Ausbildung zur Systemischen Beraterin begonnen. In der systemisch ausgerichteten Beratung wird ein Rahmen zur Klärung des eigenen Standorts geschaffen, indem dann gemeinsam Ziele und Veränderungsstrategien erarbeitet werden. Marina Berchem berät montags, mittwochs und donnerstags telefonisch unter der Rufnummer 02371 / 217-1332 oder per E-Mail: marina.berchem@iserlohn.de. Auf Anfrage ist eine Videoberatung ebenso möglich. Das Beratungsangebot ist vorrangig darauf ausgerichtet, Frauen und Mädchen in schwierigen Lebenssituationen eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe zu bieten. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und unabhängig von Alter, Herkunft, Religion, sozialer Stellung oder sexueller Identität. Männer mit gleichstellungsrelevanten Anliegen und Trans*Personen sind ebenfalls herzlich willkommen. Das Beratungsangebot für Frauen und Mädchen ist in Krisenzeiten besonders wichtig, weiß Gleichstellungsbeauftragte Patricia da Cruz Santos. „Quarantäne, Kontaktverbot, geschlossene Schulen, Existenzängste. Die außergewöhnliche Situation belastet Betroffene und kann in den Familien oder in der Partnerschaft für zusätzliches Konfliktpotenzial sorgen.“ Erschwerend ist die Situation für Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden. Auch wenn die Bürgerinnen und Bürger in dieser Zeit angehalten sind, möglichst zuhause zu bleiben, sind die eigenen vier Wände nicht für alle Menschen ein sicherer Ort. Mit dem Täter oder der Täterin im eigenen Haus „eingesperrt“ zu sein, ist für Opfer häuslicher Gewalt aktuell ein wahrgewordener Alptraum. Experten befürchten, dass die Zahlen häuslicher Gewalt aufgrund der Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus ansteigen werden. Teilweise ist von einem möglichen Anstieg von bis zu dreißig Prozent die Rede. Die Gleichstellungsstelle hat eine Liste mit wichtigen Notfallnummern und Links zu Informationen und Hilfen in der Corona-Zeit (nicht nur) für Frauen zusammengestellt und auf ihrer Homepage zum Download zur Verfügung gestellt: www.gleichstellungsstelle-iserlohn.de. |
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Marina Berchem (li.) und Patricia da Cruz Santos
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