Stadtbibliothek und Stadtarchiv finden neue Wege in der Corona-Krise

30. April 2020.

Sowohl die Stadtbibliothek wie auch das Stadtarchiv mussten ihre Türen aufgrund der Covid-19-Einschränkungen für Besucherinnen und Besucher schließen. Beide städtische Einrichtungen haben nun im Rahmen der geltenden Vorgaben Konzepte entwickelt, um auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ihren Service für die Bürgerinnen und Bürger Kassels anbieten zu können.

 

In beiden Fällen ist ein neues Ausleihe- bzw. Recherche-Verfahren entwickelt worden, das den aktuellen Anforderungen an den Infektionsschutz gerecht wird. Dadurch können die Dienstleistungen beider Kulturinstitutionen teilweise wieder genutzt werden.

 

Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek bietet ihren neuen Service in der Zentralbibliothek und in der Jugendbücherei an. Interessierte können über den WebOPAC Medien auswählen und diese per E-Mail zur Abholung vor Ort bestellen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auch wieder Arbeiten aus der Artothek auszuleihen: Die Kunstwerke können ebenfalls per E-Mail bestellt werden.

 

So geht’s

Interessierte wählen von zu Hause am Computer, Tablet oder Handy auf https://bibliothek.stadt-kassel.de/index.aspx die gewünschten Medien aus und senden eine E-Mail mit ihrer Auswahl an bestellung-stadtbibliothek@kassel.de. Bei der Bestellung sind bitte Autor, Titel, Standort des Buches bzw. Mediums und die eigene Telefonnummer für eventuelle Rückfragen anzugeben. Es können maximal 15 Medien für vier Wochen entliehen werden. Bei der Bestellung geben Nutzerinnen und Nutzer bitte ein gewünschtes Zeitfenster zur Abholung entsprechend der Ausleihzeiten an. Diese lauten: 

 

Zentralbibliothek

 

Montag – Mittwoch:          13 – 18 Uhr

Donnerstag:                     13 – 20 Uhr

Freitag:                            10 – 13 Uhr

 

Jugendbücherei

 

Montag – Donnerstag:        15 – 18 Uhr

Freitag:                             10 – 13 Uhr

 

Es werden jeweils Zeitfenster von 30 Minuten pro Nutzerin und Nutzer zum Ausliehen und zur Rückgabe von Medien vergeben. In beiden Häusern besteht außerdem eine Zugangsbegrenzung: In der Zentralbibliothek können maximal zwei Nutzerinnen oder Nutzer die Räumlichkeiten gleichzeitig betreten, in der Jugendbibliothek hingegen darf jeweils nur eine Nutzerin oder ein Nutzer eintreten.

 

Bei der Abholung kann gleichzeitig auch die Rückgabe entliehener Medien erfolgen. Dafür werden die entsprechenden Medien in dafür zur Verfügung gestellte Körbe abgelegt. Nach einer Frist von drei Tagen werden die Medien unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften gereinigt und anschließend zurückgebucht.

 

Aktuell kann auch die onleihe weiterhin kostenfrei genutzt werden: https://www.eopac.net/BGX431714/reader/register/

 

 

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv bietet mit einem angepassten Angebot auch unter den Vorzeichen der Covid-19-Pandemie wieder die Gelegenheit, in der Stadtgeschichte Kassels zu recherchieren. Interessierte Nutzerinnen und Nutzer haben die Möglichkeit, auf www.arcinsys.hessen.de Unterlagen zur Einsichtnahme im Lesesaal des Archivs zu bestellen. Zusätzlich muss bei der Bestellung über www.arcinsys.hessen.de das genau Besuchsdatum zur Nutzung des Lesesaals angegeben werden. Dort steht den Besucherinnen und Besuchern außerdem ein PC zur eigenständigen Recherche zur Verfügung. Die Nutzerinnen und Nutzer müssen generell bei der Archivarbeit Handschuhe tragen. Die Tastatur des PC ist mit einer Folie abgeklebt, die nach der Benutzung erneuert wird.

 

 

Hygiene

Analog zum Aufenthalt in Geschäften oder im ÖPNV ist auch in den Räumen der Bibliotheken und des Archivs das Tragen eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes bzw. einer Alltagsmaske verpflichtend. Das kann eine selbsthergestellte Maske aus Stoff, die Mund und Nase bedeckt, ein Schal oder Tuch sein.

 

„Auch unter den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen sind Kultureinrichtungen wie Bibliotheken und Archive wichtige Institutionen unserer Gesellschaft.“ sagt Kulturdezernentin Susanne Völker und sie betont: „Gerade jetzt müssen aber auch dort besondere Regeln gelten, um zumindest eine teilweise Nutzung zu ermöglichen. Mit der gebotenen Vorsicht können einige Angebote wieder zur Verfügung gestellt werden. Dank gilt deshalb allen, die diese vorbereitet haben und ebenso allen, die sie in der gebotenen Umsicht und Rücksicht nutzen.“

 

Weitere Informationen zu den beiden Angeboten finden Sie auf www.kassel.de

 

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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Michael Schwab



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