Pressedienst des Kreises Borken vom 20. 05. 2020

Schließung der Corona-Behandlungszentren in Bocholt und Legden - Landrat Dr. Kai Zwicker dankte für die gute Zusammenarbeit
Hausärzte übernehmen wieder die Versorgung





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Kreis Borken.

Nach knapp zwei Monaten stellen die Corona-Behandlungszentren der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in den Kreisen Borken und Coesfeld ihren Betrieb in der letzten Maiwoche ein. Das hat jetzt die KVWL bekanntgegeben. Im Kreis Borken wird das Zentrum in Bocholt ab dem 27. Mai und das in Legden ab 29. Mai keine Patienten mehr behandeln. Die beiden Behandlungszentren waren in den ersten Wochen der Corona-Pandemie eingerichtet worden, um die ambulante ärztliche Versorgung für die Patienten, die sich mit dem Virus infiziert bzw. ggf. infiziert hatten, sicherzustellen. Nunmehr sei es – wie der Leiter der KVWL-Bezirksstelle Borken, Dr. Amin Osman, mitgeteilt hat – jedoch an der Zeit, unter Berücksichtigung der angezeigten Hygienevorschriften zum regulären Praxisalltag zurückzukehren. Landrat Dr. Kai Zwicker dankte den Verantwortlichen der KVWL ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen. Der zeitweilig sehr große Andrang in den Behandlungszentren habe gezeigt, wie wichtig deren Einrichtung gewesen sei. Daher hätten der Kreis und die beiden Standortkommunen den Aufbau und den Betrieb der beiden Zentren auch mit Nachdruck unterstützt.

Für Patienten, die Symptome einer Coronavirus-Infektion (wie beispielsweise Atemwegsbeschwerden oder Fieber) aufweisen, gilt laut KVWL weiterhin: „Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt zunächst telefonisch und suchen Sie nicht unmittelbar die Praxis auf. Ihr Arzt wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen!“ Das betonte Dr. Osman. Auch ohne dass es Behandlungszentren gibt, sei damit sichergestellt, dass die Patienten den notwendigen Test auch über die Haushaltspraxis erhalten.

„Die Erfahrungen, die wir im Kreis Borken mit den beiden Corona-Behandlungszentren durch die KVWL gemacht haben, sind sehr wertvoll“, zog der Landrat aus seiner Sicht ein Fazit. Es sei gut zu wissen, dass sie bei entsprechender Notwendigkeit schnell wieder eingerichtet werden können.



Pressekontakt: Kreis Borken, Karlheinz Gördes, Tel.: 0 28 61 / 681-2424

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