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Meldungsdatum: 22.05.2020

Salzbach-Renaturierung in Illingen beendet

Wasserwirtschaft bittet: „Natur nun eine Chance geben“

Die Bauarbeiten zur Renaturierung des Salzbachs in Illingen sind abgeschlossen. In den vergangenen Monaten entstanden dort fünf neue Schlingen für den Salzbach, die das Gewässer um 280 Meter verlängert haben. In den neuen Bachlauf wurden Baumstämme als Totholz eingebaut, die zu mehr Dynamik im Gewässer führen sollen und den Fischen als Unterstand dienen. Oberhalb und unterhalb des Baufeldes wurde zudem im bestehenden Salzbachlauf die Uferbefestigung auf einer Länge von 1.000 Metern entfernt.

Mit den Bauarbeiten wurde der Startschuss für den Salzbach auf dem Weg zu einem natürlichen Gewässer gegeben. Bach und Natur sollen sich nun selbst weiter renaturieren. Deshalb wurde auch bewusst auf eine Bepflanzung verzichtet. Der Gewässerrandstreifen soll sich durch natürliche Rückkehr zu den für diesen Standort typischen Pflanzengesellschaften selbst entwickeln. Samen aus der Umgebung siedeln sich am neuen Bachlauf an. „Daher ist es besonders wichtig, dass der ehemalige Baustellenbereich und besonders die Uferzonen des Salzbachs ungestört bleiben“, appelliert Annette Kühlmann,  für das Projekt zuständige Landschaftsarchitektin beim Kreis Soest. „Das Gebiet scheint bei Erholungssuchenden besonders beliebt zu sein. In den letzten Wochen hat sich hier schon ein richtiger Trampelpfad ausgebildet, auf dem nun keine Samen mehr Fuß fassen können.“

Die Wasserwirtschaft des Kreises Soest bittet daher die Bürgerinnen und Bürger, die Flächen, die zudem Naturschutzgebiet sind, nicht zu betreten. Zu einem späteren Zeitpunkt soll der neu gestaltete Bereich der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Pressekontakt: Pressestelle, Wilhelm Müschenborn, Telefon 02921/303200


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Neue Schlingen

©Annette Kühlmann/ Kreis Soest
Neue Schlingen

Neue Schlingen hat der Salzbach in Illingen im Rahmen der Bauarbeiten zur Renaturierung erhalten. Die Wasserwirtschaft des Kreises bittet jetzt, die Flächen nicht zu betreten und der Natur eine Chance zur Entwicklung zu geben. Foto: Annette Kühlmann/ Kreis Soest


 

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