07. Juli 2020.
Mit verantwortlichen Vertretern der nordhessischen Top-Klubs MT Melsungen (Handball), Kassel Huskies (Eishockey) und KSV Hessen Kassel (Fußball) hat sich Oberbürgermeister Christian Geselle jetzt im Kasseler Rathaus ausgetauscht. Ziel des Treffens war es, zu erörtern, wie der jeweilige Start der drei Vereine zur neuen Saison mit ausreichend Zuschauern in Corona-Zeiten wieder möglich sein kann und welche individuellen Hygiene- und Sicherheitskonzepte dafür bereits erarbeitet wurden.
Oberbürgermeister Geselle: „Gerade Profisportvereine, die hallengebunde Sportarten ausüben, stehen in Corona-Zeiten vor besonderen Herausforderungen, wenn es um die Planungen der neuen Spielzeiten geht. Die wirtschaftliche Situation vieler Klubs wird prekär, wenn nicht ausreichend Zuschauer die Spiele besuchen können. Ich habe zugesagt, mit der hessischen Landesregierung diesbezüglich noch einmal über verträgliche Lösungen und Regelungen diskutieren zu wollen. Denn letztlich tragen gerade die Profiklubs und Traditionsvereine zur Attraktivität unserer Städte bei und haben für viele Menschen einen identitätsstiftenden Charakter.“
Der Besuch von Sportveranstaltungen sei in Hessen zwar wieder möglich – aber nur mit strengen Hygienevorschriften, Abstandsregeln und Kontaktverfolgung, erklärte Geselle. Dass die Fünf-Quadratmeter-Regel für Sitzplätze und die Zehn-Quadratmeter-Regel für Stehplätze zum 6. Juli in Hessen aufgehoben worden sei, sei bereits eine große Erleichterung. Aber auch die neu festgelegte Drei-Quadratmeter-Regel als Richtgröße könne die Vereine vor Schwierigkeiten stellen. Dies gelte insbesondere für die Heimspielstätten der MT Melsungen und der Kassel Huskies.
„Das Ziel muss sein, unter Pandemiebedingungen ein Stück weit zurück zur Normalität zu finden“, teilte Geselle mit. Letztlich müsse man immer „lagebedingt reagieren“. Die Gesundheit der Menschen habe schließlich nach wie vor die oberste Priorität. Kassels Oberbürgermeister sagte abschließend: „Wir bleiben mit der MT, den Huskies und dem KSV weiterhin eng im Austausch und haben Unterstützung, da wo es uns möglich ist, zugesagt.“
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