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15. Juli 2020
Sidonienbrücke: Rat folgt dem Vorschlag der Verwaltung

Braunschweig.

Der Rat hat am Dienstag, 14. Juli, dem modifizierten Verwaltungsvorschlag zum Neubau der Sidonienbrücke mit breiter Mehrheit zugestimmt. Damit kann jetzt die Ausschreibung des Projekts vorbereitet werden. Verwirklicht werden soll eine schlanke Konstruktion in Stahl-Beton-Verbundbauweise mit schrägen Streben unter dem Träger. Die Breite der neuen Sidonienbrücke beträgt an den Widerlagern eingangs 4,60 Metern und weitet sich zur Brückenmitte hin auf bis zu 6 Meter auf.

„Die jetzt beschlossene Variante wird den Erfordernissen des Fuß- und Radverkehrs gerecht und fügt sich gleichzeitig gut in diesen stadtgestalterisch sensiblen Stadtraum ein “, stellt Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer fest. Die intensive öffentliche Debatte über die Planung der Sidonienbrücke habe wichtige Impulse für den Radverkehr in Braunschweig gegeben.

Die von der Verwaltung nach entsprechender Diskussion vorgeschlagene Erweiterung von zunächst 4 auf 4,60 Meter Mindestbreite an den Eingängen der Brücke gehe bereits über die in den einschlägigen Regelwerken geforderten Werte (4 Meter) hinaus, so der Stadtbaurat. Zu beachten war zugleich, dass der östlich an die Brücke angrenzende Wegebestand als Teil des denkmalgeschützten Wallrings geschützt ist und nicht entsprechend verbreitert werden kann.

Wegen der sehr begrenzten Wegebreiten und Platzverhältnisse im weiteren Verlauf bis zur Güldenstraße könne die Route über die Sidonienbrücke ohnehin auch künftig nicht als die Hauptroute für den Radverkehr in die Innenstadt ausgebaut werden. Für den Radverkehr aus Westen in die Innenstadt werde daher die etwas weiter südlich gelegene Sonnenstraße an Bedeutung gewinnen. Leuer: „Dies wird im kommenden Jahr konkretisiert werden.“

Die bestehende Brücke zwischen Sidonienstraße und Hohetorwall muss abgerissen werden. Insbesondere die im Wasser stehenden Holzpfeiler sind irreparabel beschädigt.






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