Meldungsdatum: 18.08.2020
Anlässlich des 30. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung werden im Rahmen des Projekts „So war´s DDRüben“ 16 verschiedene Plakate in Osnabrücker Geschäften und Einrichtungen zu sehen sein. Die Plakate zeigen „Zeitzeugen“ (Personen aus Osnabrück und Umgebung, die alle einen Bezug zur DDR hatten/haben) sowie deren persönliche Erinnerungsstücke.
Zu jedem Plakat lassen sich vor Ort zudem per Smartphone kurze Audio-Beiträge zu den persönlichen Geschichten hinter den Gegenständen abspielen. Die Audiobeiträge werden darüber hinaus auf der Website von osradio 104,8 zu hören sein (www.osradio.de/ddrueben; freigeschaltet ab dem 5. September ). Neben den Audiobeiträgen kann man dort auch sehen, an welchen Standorten die Plakate ausgestellt werden.
Betreut und entwickelt wird die Schaufenster-Ausstellung von Schülerinnen und Schülern des Profilkurses „Welt der Medien“ der Ursulaschule Osnabrück unter Leitung von Lehrer Dr. Tobias Romberg. Die Ausstellung ist vom 5. September bis 24. Oktober zu sehen. Die nicht-öffentliche Ausstellungseröffnung findet am 5. September um 14 Uhr auf dem Schulhof der Ursulaschule statt. Aufgrund der Corona-Krise wird diese in kleinem Kreis stattfinden.
Einige der abgebildeten Exponate (Erinnerungsstücke) werden zudem ab dem 5. September in Vitrinen im Diözesanmuseum Osnabrück ausgestellt. Weitere Informationen sind unter E-Mail info@vfsk-os.de erhältlich.
Die Stadt Osnabrück fördert dieses Projekt des Vereins für soziale Kommunikation e.V. mit 1500 Euro. „Diese Ausstellungsidee überzeugte in Corona-Zeiten besonders, da man mit einem Bummel entlang der Schaufenster zu jeder Zeit die Ausstellung selbst erkunden kann. Ich danke den beteiligten Geschäften in der Krahnstraße für diese besondere Kooperation“, sagt Patricia Mersinger, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur.
Dieses Projekt ist Bestandteil des sogenannten „Kulturmarathons“, einer Sonderförderrunde wegen der Corona-Krise. Der Kulturmarathon ist ein Gemeinschaftsprojekt der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung, Felicitas und Werner Egerland Stiftung, Evangelische Stiftungen, Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur, der Stiftung der Sparkasse Osnabrück und der Stadt Osnabrück. Der Rat der Stadt Osnabrück hatte hierfür 250.000 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt.
Pressekontakt: Heiko Mitlewski | Fachbereich Kultur | Tel. 0541 323-3217 | E-Mail: mitlewski@osnabrueck.de
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
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