Meldungsdatum: 04.09.2020

Informationen zur Coronavirus-Situation im Kreis Borken (Stand: 04.09.2020): Insgesamt 1.271 bestätigte Fälle, davon 31 aktuell infizierte Personen, 1.202 Gesundete und 38 Todesfälle

Folgen des Infektionsgeschehen beim SV Schermbeck betreffen auch den Kreis Borken / weiterhin Rückkehrer-Problematik

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt heute (04.09.2020) bei 1.271. Davon sind 1.202 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet 31 Personen infiziert.

Aus dem Infektionsgeschehen beim SV Schermbeck resultierende Entwicklung im Kreis Borken:
Am Sonntag, 30. August, wurde dem Gesundheitsamt des Kreises Wesel durch den Fußballverein SV Schermbeck gemeldet, dass eine Person aus dem Verein positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Das Kreisgesundheitsamt Wesel teilte tags darauf die ermittelten Kontaktpersonen, die im Kreis Borken leben, dem Kreisgesundheitsamt Borken mit. Von dort wurden dann bei diesen Personen unverzüglich Tests veranlasst und sie gleichzeitig unter Quarantäne gestellt. Zudem liefen weitere Umfeldermittlungen an. Dabei haben sich bis heute (04.09.2020) 8 bestätigte Infektionsfälle ergeben: 1 Person in Reken, 2 Personen in Borken und 5 in Raesfeld. Dabei handelt es sich um insgesamt 3 Mannschaftsangehörige, die wiederum Familienangehörige infiziert haben. Sie alle und weitere Kontaktpersonen befinden sich in behördlich angeordneter Quarantäne. Die Ermittlungen hinsichtlich möglicher weiterer Kontaktpersonen halten an.

Thematik „Reiserückkehrer“:
Die Thematik „Reiserückkehrer“ ist im Kreis Borken weiterhin aktuell und das aus zwei Gründen:
1. Von den derzeit 31 aktuell infizierten Personen im Kreisgebiet sind 12 Reiserückkehrer, davon 9 aus Südosteuropa und der Türkei.
2. Das Kreisgesundheitsamt Borken wertet laufend die ihr zur Verfügung gestellten „Aussteigekarten“, die Rückkehrer aus Risikogebieten bei ihrer Ankunft an deutschen Flughäfen ausfüllen müssen, für seinen Bezirk aus. Aktuelles Ergebnis: Insgesamt 83 im Kreis Borken lebende Personen haben sich nach ihrer Rückkehr nicht beim Kreisgesundheitsamt – wie vorgeschrieben – gemeldet. Über die örtlichen Ordnungsämter werden diese Personen nun kontaktiert. Aufgeklärt wird dabei vor allem der jeweilige Sachverhalt, vor allem ob die Quarantäneverpflichtungen eingehalten wurden bzw. die notwendige Testung auf das Coronavirus erfolgt ist. Vor diesem Hintergrund weist der Kreis Borken noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass sich alle Personen, die aus Risikogebieten zurückkommen, unverzüglich beim Kreisgesundheitsamt melden und vor allem auch ihre Testergebnisse nach Erhalt sofort dort einreichen müssen. Dazu können sie ein im Internet unter https://kreis-borken.de/coronareise hinterlegtes Formular nutzen. Alternativ haben sie auch die Möglichkeit, sich per Telefon an die Hotline des Kreises Borken mit der Rufnummer: 02861/681-1616 (montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 14 Uhr sowie samstags von 14 bis 17 Uhr) zu wenden. Sie müssen solange in häuslicher Absonderung bleiben, bis vom Kreisgesundheitsamt nach Vorliegen des Testergebnisses über das weitere Vorgehen entschieden ist.

Die aktuellen Zahlen zum Infektionsgeschehen in den Städten und Gemeinden des Kreises Borken gibt es im Internet:
- für die Desktop-Version: https://kreis-borken.de/corona-dashboard-web
- für die mobile Version: https://kreis-borken.de/corona-dashboard

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung) ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet. Zu erreichen ist sie montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 14 Uhr sowie samstags von 14 bis 17 Uhr. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.infektionsschutz.de. Über die Entwicklung im Kreis Borken wird laufend unter https://kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet.

Pressekontakt: Karlheinz Gördes, Tel.: 0 28 61 / 681-2424


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Wappen des Kreises Borken

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