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Meldungsdatum: 15.09.2020

Stammzellspender gesucht

Gesundheitsamt und Kommunales Integrationszentrum unterstützen Aufruf der WSZE

Durch die vorübergehende Schließung von Schulen, Berufskollegs, Fachhochschulen und Universitäten, sowie Vereinen und Sportstätten aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Westdeutsche Spender Zentrale (WSZE) in Ratingen, eine Datei für Knochenmark- und Blutstammzell-Spender, während dieser Zeit durch Typisierungsaktionen keine neuen Stammzellspender finden. Das Gesundheitsamt und das Kommunale Integrationszentrum (KI) unterstützen deswegen einen Aufruf der WSZE, sich als Spender zu melden.

Bundesweit wird alle 15 Minuten bei einem Patienten Blutkrebs diagnostiziert, wobei eine große Zahl der Patienten Kinder sind. Ihnen läuft wortwörtlich die Zeit davon. Eine Stammzell- oder Knochenmarkspende ist oftmals ihre einzige Möglichkeit, gesund zu werden. Dennoch werden etwa 10 Prozent der Betroffenen keinen Spender finden.

„Bei Menschen mit Migrationshintergrund ist diese Situation noch viel besorgniserregender. Spender mit europäischer Genetik können ihnen in den seltensten Fällen helfen. Sie benötigen Stammzellen, die ihre für unseren Bereich seltenen genetischen Merkmale aufweisen“, erläutern Amtsarzt Hansjörg Schulze M.A.E. und Sina Mittmann, Leiterin des  KI und rufen deshalb Migrantinnen und Migranten im Kreis Soest auf, sich als Spender bei der WSZE zu melden.

Das BluStar.NRW-Projekt (Blut- und Stammzellspender), gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE.NRW) und die EUROPÄISCHE UNION, ist ein Verbund zur Typisierung von Blut- und Stammzellspendern unter Flüchtlingen und Migranten in Nordrhein-Westfalen. Zu den Projektpartnern gehören neben der WSZE der DRK-Blutspendedienst West, das Institut für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Essen, das Institut für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika am Universitätsklinikum Düsseldorf sowie der Caritasverband für die Stadt Essen e.V. Fachbereich Integration und Migration. Weitere Infos unter www.wsze.de, info@wsze.de oder 02102/9977472. Auf der Internetseite steht ein mehrsprachiger Informationsflyer zum Download bereit. Er ist über den Link https://bit.ly/3bJCPED abrufbar.

Pressekontakt: Pressestelle, Thomas Weinstock, Telefon 02921/302249


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Flyer WSZE

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Flyer WSZE

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