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Meldungsdatum: 16.09.2020

Totholz für die Ahse

Gewässer im Naturschutzgebiet Ahsewiesen in Welver-Berwicke erhält neuen Lauf

Im Naturschutzgebiet Ahsewiesen haben Bauarbeiten zur Renaturierung der Ahse begonnen. Das Sachgebiet Wasserwirtschaft des Kreises führt dieses Projekt in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) in Lohne durch, die seit über 30 Jahren dieses Feuchtwiesenschutzgebiet betreut. Die Gewässerunterhaltung und damit auch die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) an der Ahse ist Aufgabe der Wasserwirtschaft des Kreises.

Die Ahse soll im Naturschutzgebiet Ahsewiesen in Welver-Berwicke einen rund 185 Meter langen neuen Abschnitt in Form einer neuen Schlinge bekommen. Diese erhält ein typisches Kastenprofil mit fast senkrechten Uferböschungen, das sich am Leitbild für die lößlehmgeprägten Gewässer orientiert. Ein natürlicher Flusslauf mit Flach- und Tiefwasserzonen soll entstehen. „Mit der Verlegung der Ahse wird die am bisherigen Ufer bestehende Verwallung durchbrochen. Somit kommt es bei höheren Wasserständen in der Ahse zu einem früheren Ausufern des Gewässers und damit einer früheren Vernässung des Feuchtwiesengebietes. Die entstehenden nassen Grünlandflächen sind Lebensraum für viele Wiesen- und Watvögel“, erläutert Projektleiterin Annette Kühlmann.

In den bestehenden und neu erstellten Gewässerlauf wird Totholz eingebaut. Totholz übernimmt vielfältige Funktionen und ist ein wichtiges Strukturelement im Gewässer. Es dient Fischen als Unterstand und Schutz vor Fressfeinden und ist Nahrungsgrundlage für viele Gewässerorganismen.

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Pressekontakt: Pressestelle, Wilhelm Müschenborn, Telefon 02921/303200


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Kühe ausgesperrt

©Annette Kühlmann/ Kreis Soest
Kühe ausgesperrt

Die Arbeiten zur Renaturierung der Ahse im Naturschutzgebiet Ahsewiesen in Welver-Berwicke haben mit der Errichtung eines neuen Weidezauns begonnen. Damit in Ruhe gebaggert werden kann, werden zuvor die Kühe ausgesperrt. Diese waren schon beim Abstecken der Baustelle sehr interessiert. Foto: Annette Kühlmann/ Kreis Soest


 

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