18. September 2020.
Schon bisher war die Fiedlerstraße eine Fahrradstraße. Damit sie jedoch besser vom Kfz-Verkehr als solche wahrgenommen wird, hat sich nun ihr Erscheinungsbild geändert. Mit der neuen Gestaltung zeigten sich Verkehrsdezernent Dirk Stochla, Dr. Georg Förster als Leiter des Straßenverkehr- und Tiefbauamtes sowie Radverkehrsbeauftragte Anne Grimm am Freitag, 18. September 2020, sehr zufrieden.
So wie die beiden Fahrradstraßen Blücherstraße und Schillerstraße wurde auch die Fiedlerstraße neu markiert. Hinzu kam eine Sanierung der Fahrbahndecke. Jetzt stehen nur noch Restarbeiten aus, und die Räder können wieder rollen.
„Fahrradstraßen sind ein wirksames Instrument, um dem Radverkehr mehr Aufmerksamkeit zu geben und ihn zu fördern", sagte Stochla. Das bedeute auch, dass der Radverkehr künftig nicht mehr an jedem Knotenpunkt abbremsen muss. Die Fiedlerstraße wird vorfahrtsberechtigt gegenüber den Einmündungen. „Dies hat den großen Vorteil, dass an den Einmündungen der Schwung nicht verloren geht und man nicht unnötig wieder anfahren muss“, betonte der Verkehrsdezernent. Einzige Ausnahme ist der Knotenpunkt zu stark befahrenen Eisenschmiede.
Neu ist auch, dass in der Fiedlerstraße künftig nur noch Anliegerverkehre zugelassen sind. „Ziel ist es, den Kfz-Verkehr, insbesondere den Durchgangsverkehr zu reduzieren“, erläuterte Grimm. Für Autos stehen die beiden Straßenzüge Holländische Straße und Bunsenstraße zur Verfügung. „Der Autofahrer ist in einer Fahrradstraße nur zu Gast“, so Stochla.
Mit der Neumarkierung hat die Fiedlerstraße eine Kernfahrbahn erhalten, die durch seitliche Sicherheits-Trennstreifen auf eine Breite von 3 bis 4,50 Meter begrenzt ist. Die für die Sicherheit des Radverkehrs notwendigen Halteverbote entlang der gesamten Fahrradstraße lassen einen Großteil der Pkw-Stellplätze auf der Seite zur Ahna entfallen. Die neuen und geordneten Stellplatzbereiche auf der gegenüberliegenden Seite werden am Fahrbahnrand durch eine Markierung gekennzeichnet. Darüber hinaus bekommt die Fiedlerstraße in den Einmündungs- und Kreuzungsbereichen großflächige rote Markierungen mit Fahrradpiktogrammen und Richtungspfeilen.
Die einheitliche Gestaltung der Fahrradstraße Fiedlerstraße in Nord-Holland erfolgt auf Grundlage des von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Radverkehrskonzeptes und der Vorgaben des Landes Hessen. Die Maßnahme wird im Rahmen der Nahmobilität – Mobiles Hessen 2030 - vom Land gefördert. Die Kosten belaufen sich auf etwa 180.000 Euro.
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Stephan Kaiser
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Fiedlerstraße Fahrradstraße
©Stadt Kassel
Nicht mehr zu übersehen: Die rot markierte Fahrradstraße Fiedlerstraße, darauf von links Verkehrsdezernent Dirk Stochla,, Radverkehrsbeauftragte Anne Grimm und Amtsleiter Dr. Georg Förster.
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