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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 22.09.2020


Den Durchblick nicht verlieren: Alkohol-Parcours zeigt Jugendlichen Gefahren von Sucht und Abhängigkeit

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In Kooperation mit der Ginko-Stiftung führten Gymnasium, Realschule und Hauptschule Letmathe kürzlich zum 6. Mal eine Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 zur Vorbeugung gegen Sucht und Abhängigkeit durch:

Drei Tage lang war in den Räumen des städtischen Jugendtreffs Letmathe der sogenannte Alkoholparcours aufgebaut, der auf spielerische Weise an verschiedenen Stationen Informationen zum Thema Alkohol vermittelt. Unter Beachtung der Corona-bedingten Hygienemaßnahmen konnten die Jugendlichen in Kleingruppen an fünf Stationen ihr Wissen und ihre Kreativität rund um das Thema Alkohol unter Beweis stellen.
Der Alkoholparcours ermöglichte ihnen eine interaktive Auseinandersetzung mit dem Thema Alkoholkonsum und -missbrauch im Jugendalter. Er ist ein fester Bestandteil der Aktivitäten zum Thema Alkohol der NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“. Die Stiftung Ginko stellte das komplette Material und einen Mitarbeiter zur Verfügung, der an allen drei Tagen die präventive Arbeit fachlich begleitete. Unterstützt wurde diese Arbeit von den Schulsozialarbeitern der teilnehmenden Schulen.

Ziel des Parcours ist es, eine reflektierende Einstellung zum Alkoholkonsum zu fördern und die Jugendlichen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol anzuregen. Dass die Beschäftigung mit dem Thema Alkohol und möglicherweise eine Überprüfung des eigenen Konsumverhaltens auch Spaß machen kann, erfuhren die Schülerinnen und Schüler beim Erleben der verschiedenen Stationen. Zum Beispiel wurde beim Blick durch eine „Rauschbrille“ deutlich, wie schwierig alltägliche Handlungen wie das Aufschließen eines Fahrradschlosses oder das Abzählen von Geld werden. Die Jugendlichen waren oftmals sehr überrascht, wie schnell die Kontrolle über einfachste Bewegungsabläufe zu einer Herausforderung werden konnte. Bei der „Anmachstation“ wurde nach Sprüchen gesucht, die witzig und originell sind und die auch ohne Alkohol den Kontakt zum „Schwarm“ erleichtern könnten. Bei dem Durchgang durch die Stationen erfuhren die Jugendlichen aber auch, welche Auswirkungen Alkohol auf die verschiedenen Organe haben kann und welche rechtlichen Aspekte zu berücksichtigen sind.

Die Themen der unterschiedlichen Stationen können nun im Unterricht aufgegriffen werden. Zudem werden die Jugendlichen auch darüber informiert, welche Beratungsstellen bei eventuellen Problemen schnell und anonym Hilfestellungen in Iserlohn anbieten.



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Alkoholparcours
Welche Auswirkungen Alkohol auf die verschiedenen Organe haben kann, zeigte eine der Stationen des Alkoholparcours.

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