16. Oktober 2020.
Nach der Entscheidung des 8. Senats des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) hat die Stadt Kassel zu Recht die Untersagung der Durchführung der Fachmesse Waffenbörse auf dem Kasseler Messegelände angeordnet. Damit wird der Beschwerde der Stadt Kassel gegen eine anderslautende Entscheidung des Verwaltungsgerichts Kassel stattgegeben. Die Waffenbörse in den Messehallen darf somit am Wochenende, 17. und 18. Oktober 2020, aufgrund der hohen 7-Tage-Inzidenz in Kassel nicht mehr für Besucher öffnen.
Oberbürgermeister Christian Geselle: „Wir sehen uns in unserer Einschätzung bestätigt, dass von dieser großen Messe, zu der tausende Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet und auch aus dem Ausland in Kassel erwartet worden waren, die Gefahr einer weiteren Verschärfung des Infektionsgeschehens ausgehen könnte. Dies wollen wir angesichts der gestiegenen Infektionszahlen unbedingt verhindern.“
Aufgrund des rapiden Anstiegs der Infektionszahlen hatte die Stadt Kassel entschieden, dass größere Veranstaltungen mit mehr als 250 Teilnehmenden bis auf weiteres nicht wie geplant stattfinden können. Unter anderem soll mit dieser Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegengewirkt werden. Ob weitere Maßnahmen getroffen werden müssen, entscheidet die Stadt Kassel nach dem Wochenende lageabhängig.
Aktuelle Informationen gibt es fortlaufend auf www.kassel.de/corona.
Über die Stadt Kassel
Kassel ist mit über 205.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt in der Mitte Deutschlands. Rund 111.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte sind am Wirtschaftsstandort tätig. Gut 25.000 Menschen studieren an der Universität.
Kassel ist die Stadt der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst, der Brüder Grimm und des UNESCO-Welterbes Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt.
Rund 3.500 Menschen sind direkt bei der Stadtverwaltung beschäftigt. Zudem ist die Stadt an weiteren großen Unternehmen beteiligt, darunter die Gesundheit Nordhessen Holding sowie die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH mit dem Verkehrsunternehmen KVG und dem Energieversorger Städtische Werke AG
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