Meldungsdatum: 23.10.2020

Coronavirus-Situation im Kreis Borken am 23.10.2020:

Insgesamt 1.872 bestätigte Fälle, davon 426 aktuell infizierte Personen, 1.404 Gesundete und 42 Todesfälle – „7-Tage-Inzidenz“: 68,1 pro 100.000 Einwohner

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt heute (23.10.2020) bei 1.872. Davon sind 1.404 Personen inzwischen gesundet. 42 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Infiziert sind derzeit im Kreisgebiet 426 Personen. Hinweis: Die Daten vom Vortag haben sich gegenüber unserer gestrigen Dashboard-Meldung durch Nachmeldungen leicht verändert.

Der vom Kreisgesundheitsamt Borken berechnete Wert der „7-Tage-Inzidenz", also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen, beträgt heute (23.10.2020) 68,1.

Angesichts der weiter deutlich steigenden Infektionszahlen appelliert Landrat Dr. Kai Zwicker an die Bevölkerung, dass alle ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten zu haben. Jeder Einzelne sei gefordert, sich achtsam zu verhalten und Kontakte zu reduzieren. Dazu zähle vor allem, sich konsequent an die "AHA+L-Regel“ – Abstand, Hygiene, Alltagmaske und Lüften – zu halten.

Die aktuellen Zahlen aus den Städten und Gemeinden des Kreises Borken gibt es im Corona-Dashboard im Internet unter https://corona.kreis-borken.de.

Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln, liegen uns heute (23.10.2020) folgende Informationen des Klinikums Westmünsterland für dessen Krankenhaus-Standorte Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn vor. Stationär behandelt werden dort derzeit 18 Patienten, 5 davon befinden sich auf der Intensivstation. 70 Intensivbetten stehen aktuell im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung, 23 können noch ergänzt werden. Im St. Antonius-Hospitals Gronau werden derzeit 21 Patienten, 1 davon auf der Intensivstation, behandelt. Ingesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, 7 können ergänzt werden.

Hinweis für Reiserückkehrer aus Risikogebieten:
Die CoronaEinreiseVerordnung des Landes NRW wurde geändert. Mit der ab 07.10.2020 gültigen Fassung gilt nun: Personen, die weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet (zum Beispiel in den Niederlanden) waren, müssen sich nicht mehr beim Gesundheitsamt melden. Grenzpendlerinnen und -pendler müssen sich einmal beim Gesundheitsamt melden, dazu gibt es unter https://kreis-borken.de/coronareise-grenzpendler ein separates Formular, in dem sie ihre Daten erfassen können.

Personen, die länger in einem Risikogebiet gewesen sind, müssen sich nach einem Aufenthalt in einem Riskogebiet beim Kreisgesundheitsamt melden. Dazu können sie ein im Internet unter https://kreis-borken.de/coronareise hinterlegtes Formular nutzen. Zudem müssen sie sich laut CoronaEinreiseVerordnung unverzüglich in häusliche Isolation begeben. Sie müssen dann solange in häuslicher Absonderung bleiben, bis sie dem Kreisgesundheitsamt ein negatives Testergebnis vorgelegt haben.

Angesichts der aktuellen Lage rät das Gesundheitsamt, Reisen in die Risikogebiete zu unterlassen. Vor diesem Hintergrund ruft Landrat Dr. Kai Zwicker die Bevölkerung auf, von nicht notwendigen Fahrten in die benachbarten Niederlande abzusehen.

Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung) ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet. Montags bis freitags ist sie von 8.30 bis 16 Uhr und samstags von 14 bis 17 Uhr zu erreichen. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.infektionsschutz.de. Über die Entwicklung im Kreis Borken wird laufend unter https://kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet.

Über den nachfolgenden Link gelangt man zu einer Frage- und Antwortliste (FAQ) des Landes NRW, die sich insbesondere mit den Neuregelungen befasst: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus#ef504a2.

Pressekontakt: Karlheinz Gördes, Tel.: 0 28 61 / 681-2424


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Im Kreis Borken besteht seit heute (22.10.2020) die "Gefährdungsstufe 2"

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Im Kreis Borken besteht seit heute (22.10.2020) die


Wappen des Kreises Borken

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