Corona-Pandemie: Städtische Einrichtungen schließen bereits ab Samstag – Märchenweihnachtsmarkt findet nicht statt

30. Oktober 2020.

Korrektur der bereits versendeten Pressemitteilung. Bitte verwenden Sie diese Fassung. Wir bitten um Entschuldigung.

 

Der Inzidenz-Wert in Kassel ist trotz weiterer Einschränkungen weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Stadt Kassel schließt deswegen bereits ab Samstag, 31. Oktober, nachfolgende städtische Einrichtungen:

 

Alle bislang in städtischen Gebäuden geplanten Veranstaltungen müssen abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Ausgenommen davon sind Wahlkreiskonferenzen politischer Parteien zur Vorbereitung der Kommunalwahlen am 14. März 2021.

 

Oberbürgermeister Geselle: Schnellstmöglich gegensteuern

Mit Blick auf die am Mittwochabend verkündeten Leitlinien, auf die sich Bundesregierung und Bundesländer zur Eindämmung des Virus verständigt haben und die am Montag, 2. November, in Kraft treten sollen, sagte Geselle: „Das Infektionsgeschehen ist leider auch in Kassel weiterhin auf einem hohen Niveau. Leider haben sich auch in unserer Stadt nicht alle Menschen an die Regeln gehalten. Wir haben kein Regelungsdefizit, sondern ein Befolgungsdefizit. Es ist bitter, dass nun deshalb noch härtere Maßnahmen verfügt werden mussten, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen und unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. “

 

Jetzt gelte es, schnellstmöglich gegenzusteuern und dafür zu sorgen, dass das Virus weniger Möglichkeiten hat, sich von Mensch zu Mensch zu übertragen „Aus diesem Grund ist es wichtig, umgehend und bereits ab diesem Wochenende weitere Vorkehrungen zu treffen“, sagte Oberbürgermeister Christian Geselle.

 

Märchenweihnachtsmarkt findet nicht statt

Angesicht der aktuellen Lage kann der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt, der am 23. November eröffnet worden wäre, nicht stattfinden. „Wir haben lange abgewogen, ob der Weihnachtsmarkt in einem anderen Format möglich wäre. Aber angesichts der momentanen Situation müssen zusätzliche soziale Kontakte und Begegnungen möglichst geringgehalten werden“, sagt Geselle. Ihm sei es aber wichtig, dass dennoch eine weihnachtliche Atmosphäre in der Stadt zu spüren sei. Die Weihnachtsbeleuchtung wird gerade montiert, mit den Citykaufleuten und Schaustellern laufen Gespräche. „Traditionen und christliche Werte sollen weiter gepflegt werden, sie geben uns Orientierung, Sicherheit und Halt. Das brauchen wir in dieser Zeit mehr denn je.“

 

Appell: „Nur zusammen schaffen wir diese Bewährungsprobe“

Es liegt nach wie vor an jedem einzelnen, zur Bewältigung dieser sehr ernsten Lage beizutragen. Nur wenn wir zusammenhalten und solidarisch sind, schaffen wir diese Bewährungsprobe. Ich zähle auf Sie alle“, appelliert Oberbürgermeister Christian Geselle.

 

Aktuelle Informationen gibt es fortlaufend auf www.kassel.de/corona.

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