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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 25.11.2020
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Iserlohn zeigt Flagge gegen Gewalt an Frauen Jedes Jahr am 25. November findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Auch in Iserlohn wird dieser Tag genutzt, um auf das Thema aufmerksam zu machen und ein Zeichen zu setzen. Bürgermeister Michael Joithe und die Gleichstellungsbeauftragte Patricia da Cruz Santos haben an diesem Tag gemeinsam vor dem Rathaus eine „TERRE DES FEMMES“-Fahne gehisst. Die blaue Fahne mit der Frauenfigur und dem Slogan „frei leben – ohne Gewalt“ steht symbolisch für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen. Seit 2001 ruft die Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES am 25. November weltweit dazu auf sich an der Fahnenaktion zu beteiligen und gewaltbetroffenen Frauen eine Stimme zu geben. Anlässlich des Welttages werden in Iserlohn am Abend mehrere Gebäude orange beleuchtet. Die vor Ort vom Zonta Club Iserlohn initiierte Aktion "Orange your City" soll symbolisch das Dunkelfeld von Gewalt an Frauen und Mädchen ausleuchten. Beleuchtet werden unter anderem die Stadtmauer vom Fritz-Kühn-Platz aus, die Oberste Stadtkirche, das Alte Rathaus, das Stadtmuseum, die Aloysius-Kirche und die Fachhochschule. Häusliche Gewalt ist auch im Märkischen Kreis ein Thema. Durch die Arbeit der "Runden Tische gegen häusliche Gewalt im MK" engagieren sich Frauenberatungsstellen, Frauenhaus, Jugendämter, Kinderschutzbund, Polizei, Staatsanwaltschaft, Hilfeeinrichtungen und Gleichstellungsstellen gemeinsam gegen häusliche Gewalt. Die Iserlohner Gleichstellungsbeauftragte Patricia da Cruz Santos, die im Koordinierungskreis der Runden Tische aktiv ist, freut sich, die neuen Info-Flyer „Häusliche Gewalt ist strafbar!“ vorstellen zu können. Die Flyer klären in zehn Sprachen über häusliche Gewalt auf und zeigen, an wen sich Betroffene und Angehörige im Märkischen Kreis wenden können. Die Zahl der Opfer partnerschaftlicher Gewaltdelikte steigt seit Jahren konstant an. Das zeigen die neuen Zahlen der „Kriminalstatistischen Auswertung zu Partnerschaftsgewalt 2019“ des BKA. Seit Beginn der Corona-Pandemie verzeichnen Hilfe- und Beratungsstellen einen deutlichen Anstieg an Anfragen. Einschränkungen des öffentlichen Lebens und fehlende soziale Kontakte treffen von Gewalt betroffene Frauen und Kinder besonders hart. Zu oft wird das Thema nicht ernst genommen oder bagatellisiert. Die Folge ist, dass die Opfer aus Angst und Scham schweigen. Einrichtungen und Hilfestellen, die gerne mit dem Flyer arbeiten möchten, können sich bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn unter der Rufnummer 02371 / 217-1330 oder per E-Mail an patricia.dacruzsantos@iserlohn.de melden. Auch Betroffenen und Angehörigen bietet die Frauenberatung der Gleichstellungsstelle Informationen sowie kostenlose und vertrauliche Beratung an: Marina Berchem ist montags, mittwochs und donnerstags telefonisch unter 02371 / 217-1332 oder per E-Mail an marina.berchem@iserlohn.de erreichbar. Betroffene können sich zudem Tag und Nacht an das Hilfetelefon 08000 116 016 wenden. Die Beratung ist kostenlos, anonym und in siebzehn Fremdsprachen und in Gebärdensprache möglich. |
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Flagge gegen Gewalt an Frauen
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