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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 26.11.2020
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Extremismus im Alltag – „Ist das schon rechts?“: Gelungenes Planspiel des Kinder- und Jugendrates Was ist, wenn Menschen im Alltag mit völkisch-nationalistischen Gedanken konfrontiert werden, zum Beispiel im eigenen Bürgerverein? - Beim Planspiel „Ist das schon rechts?“ am Samstag, 21. November, zu dem der Iserlohner Kinder- und Jugendrat eingeladen hatte, konnten Jugendliche herausfinden, wie sie reagieren würden, wenn sie Vorsitzende eines Bürgervereins, Vereinssprecherin oder Vertreterin des vereinseigenen Cafés des Festkomitees, Verantwortliche der Arbeitsgruppe Ortpflege oder Vereinsbuchhalter in irgendeiner fiktiven Kleinstadt in Deutschland wären. Dem Planspiel lag folgende Geschichte zu Grunde: Die Teilnehmer des Planspiels wurden von den beiden Moderatoren Bettine Marissen und Daniel Schneiß von der Firma „PlanPolitk“ in das erfundene Szenario eingeführt. Dann erhielten sie als Regieanweisung eine Zusammenfassung des eigenen Standpunktes, den es in der jeweiligen Rolle, zu vertreten galt. Auch wenn die im Planspiel zu vertretende Meinung nicht zur persönlichen Ansicht passte, galt es, demokratisch und fair zu diskutieren, was den Jugendlichen ohne Zweifel gelungen ist. Sie debattierten am Samstagnachmittag drei Stunden lang hoch konzentriert, engagiert und einigten sich am Ende auf einen Kompromiss. „Gerade in der aktuellen Zeit ist politische Bildung und Demokratiebewusstsein wichtiger denn je“, erläutert Kinder- und Jugendbeauftragte Petra Lamberts. Deshalb organisiere das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Iserlohn politische Planspiele und Diskussionsrunden im Videokonferenz-Programm „Zoom“ und greife darin für Kinder und Jugendliche relevante Themen auf. |
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