Neuer Solardachfinder vorgestellt – Stadt wirbt für Ausbau der Solarenergie

17. Dezember 2020.

Mit dem „Solardachfinder“ bietet die Stadt Kassel seit 2012 allen Haus- und Gebäudeeigentümern ein Werkzeug, mit dem sie prüfen können, ob ihr Dach grundsätzlich für die Installation einer Solaranlage geeignet ist. Der Solardachfinder wurde von der Stadt nun aktualisiert und überarbeitet. Es sind jetzt neu die tatsächlichen, kleinteiligen Eignungsflächen des Daches erkennbar.

Der Solardachfinder beruht auf einer Potentialanalyse. „Die erzeugten Daten zeigen, dass auf den Dächern der Kasseler Gebäude ein enormes Potential für die Nutzung von Sonnenstrom existiert. Viele Gebäude sind für eine Ausstattung mit Photovoltaik gut geeignet“, erläutert Sandra Rus, Leiterin des Amts für Vermessung und Geoinformation.

Ein Blick in die Daten des örtlichen Netzbetreibers macht jedoch deutlich, dass bei der Anzahl und installierten Leistung der Solaranlagen noch deutlich Luft nach oben ist.

„Damit die Energie- und Verkehrswende in Kassel gelingt, müssen wir dieses enorme Solarenergiepotential auf den Kasseler Dächern noch viel stärker ausnutzen. Als Stadtverwaltung erfassen wir die Entwicklung des Ausbaus von Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet daher regelmäßig. Diese Daten bilden einen wichtigen Baustein für eine energetisch optimierte Stadtplanung, mit der wir in Kassel den Klimaschutz systematisch voranbringen möchten“, erläutert Dr. Anja Starick, Leiterin des Umwelt- und Gartenamts.

Auch der Klimaschutzrat der Stadt Kassel hat dem Magistrat mit seinen bisherigen Empfehlungen nachdrücklich empfohlen, die Nutzung der Solarenergie in Kassel massiv und zügig auszubauen, damit die Stadt ihr Ziel erreiche, bis 2030 klimaneutral zu werden. So sollten sowohl Privatleute als auch das Gewerbe mit einer breit angelegten Kampagne zur Installation von Solarstrom-Anlagen (Photovoltaik) und Sonnenkollektoren (Solarthermie) motiviert, informiert und beraten werden. Auf Rat des Klimaschutzrates wird sich die Stadt nun zudem bei der Landesregierung dafür einsetzen, dass die steuerliche Behandlung von Photovoltaikanlagen vereinfacht wird – denn zu häufig würden Privatleute vor der umfangreichen Bürokratie zurückschrecken. Eine entsprechende Absprache zwischen dem hessischen Finanzministerium und den örtlichen Finanzämtern soll hier Abhilfe schaffen.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.kassel.de/umweltkataster sowie www.kassel.de/klimaschutzrat

 

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