17. Dezember 2020.
Junge Menschen aus Deutschland, England, Griechenland, Polen, Spanien und der Türkei trommelten, rappten, tanzten und fotografierten, spielten Theater und waren gemeinsam künstlerisch kreativ. Vom 11.bis 13. Dezember 2020 entwickelten sie in virtuellen Workshops Visionen zu ihren Träumen, Ängsten, Erfahrungen und Lebensgewohnheiten, auch im Zusammenhang mit der Pandemie. So überwanden sie für kurze Zeit die Grenzen der Realität inmitten des Lockdowns. Auch vier Jugendliche aus Kassel waren dabei.
Da internationale Jugendbegegnungen aufgrund der damit verbundenen Reisen aktuell nicht durchführbar sind, rief die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IJAB) Mitgliedskommunen des bundesweiten Netzwerks „Kommune goes International“ dazu auf, sich an diesem virtuellen Experiment zu beteiligen. Sechs Kommunen aus fünf Bundesländern folgten dem Aufruf und bereiteten seit Oktober in virtuellen Meetings gemeinsam die internationale englischsprachige Jugendbegegnung vor.
Die Städte Eislingen/Fils (BW), Hamm (NRW), Kassel (HE), Köln (NRW), Oldenburg (NI) und der Landkreis Teltow-Fläming (BB) luden Jugendeinrichtungen aus ihren internationalen Partnerstädten Bradford (England), Huarte (Spanien), Seferihisar (Türkei), Thessaloniki (Griechenland), Poznan und Toruń (Polen) zum Mitmachen ein.
Von Freitagnachmittag bis Sonntagabend begegneten sich Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren aus zwölf Orten in sechs Ländern im virtuellen Raum. Das Kennenlernen wurde durch Online-Speeddating und kurze, kreative Selbstpräsentationen der Gruppen aus den einzelnen Orten erleichtert. Um die Kommunikation in der internationalen Gruppe zu fördern, lernten die Teilnehmenden außerdem auf spielerische Weise einfache Wörter in der Sprache der Partnerländer. Einige davon konnten in der Interaktion mit den anderen während der sechs angebotenen kreativen Workshops zum Einsatz kommen. Nach dem offiziellen Programm konnten die Teilnehmenden sich außerdem noch in dem von den Jugendlichen selbst gestalteten Abendprogramm über die Software Discord zum Quatschen, digitalen Spielen sowie zum Austausch von Tutorials zum Zeichnen und anderen Hobbies treffen.
Am Sonntagnachmittag präsentierten alle Workshops ihre Zukunftsträume. Die Darbietungen boten einen spannenden Einblick in die Zukunftsvisionen der Teilnehmenden. Dabei wurde eines ganz deutlich – auch im Lockdown sind dem Spaß an Internationalem und der Lust, Brücken über Landesgrenzen hinweg zu schlagen, sich auszutauschen und kreativ zu entfalten, keine Grenzen gesetzt. Die Zukunftsvisionen waren voller Hoffnung und strotzten vor Lust auf alles, was kommt – eine starke Botschaft zum Ende eines besonderen Jahres.
Die virtuelle internationale Jugendbegegnung wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie mit Unterstützung der Stadt Hamm.
Weitere Informationen sowie Kontakt zu Interviewpartnerinnen und Interviewpartner sind erhältlich bei: Jugendbildungswerk der Stadt Kassel, Karl-Heinz Stark, Telefon 0561/787-5148, E-Mail: karl-heinz.stark@kassel.de
(3429 Zeichen)
Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Michael Schwab
Stadt Kassel
Kommunikation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@kassel.de
Pressesprecher:
Claas Michaelis
Michael Schwab
Kassel im Internet: www.kassel.de
Die Pressestelle der documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie auch Mitteilungen weiterer Pressestellen abonnieren, Ihr Interessenprofil verwalten oder sich ganz aus dem Verteiler löschen.