Meldungsdatum: 22.01.2021

Krummer Weg: Radtrasse wird ausgebaut

Am 25. Januar 2021 beginnen die Arbeiten zum Ausbau des Radweges Krummer Weg zwischen dem Ropenstaller Weg und der Einmündung Ropenstall. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mai 2021. Im Zuge der Arbeiten kann der Verkehr nur einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet werden. Dazu wird eine Baustellenampel aufgestellt. 

Der erste Bauabschnitt des Rad-/Gehweges (In der Wasserkuhl bis Ropenstaller Weg) wurde über das Förderprogramm „Modellprojekt Bürgerradwege“ von Straßen.NRW gefördert und bereits im Frühjahr 2017 fertiggestellt. Eine Verlängerung des Wegesausbaus bis zur Kreuzung Wiebertshof/Am Steinberg wurde im Mai 2019 von der Bezirksvertretung III (Vorlage 2019/3323) beschlossen. Entsprechend wurde auch für diesen Bauabschnitt die Aufnahme in das Förderprogramm beantragt. Die Bewilligung erfolgte in Form einer Verwaltungsvereinbarung ebenfalls im Mai 2019. 

Der Radweg wird im zweiten Bauabschnitt über 600 Meter Länge zunächst bis zur Einmündung Ropenstall ausgebaut. Die angesetzten Baukosten betragen insgesamt rund 370.000 Euro. Straßen.NRW beteiligt sich mit 200.000 Euro an diesen Ausbaukosten. Eine mögliche Fortführung in einem 3. Bauabschnitt auf einer Länge von 200 Metern bis zur Kreuzung Wiebertshof/Am Steinberg steht noch aus, da hierfür bislang kein Grunderwerb möglich war. 

Der 2. Bauabschnitt des Rad-/Gehweges schließt am Ende des 1. Bauabschnittes im Bereich der Einmündung und Querungshilfe Ropenstaller Weg an und führt südlich der Straße „Krummer Weg“ entlang. Die Querschnittsbreite des geplanten Rad-/Gehwegs beträgt 2,50 m. 

In der Einmündung Krummer Weg/Ropenstall dient eine neu geplante Mittelinsel zum Queren der Fahrbahn. Der Querschnitt des Krummer Weges wird in diesem Bereich aufgeweitet, so dass beidseitig der Querungshilfe eine Fahrbahnbreite von 3,75 m gewährleistet ist. Auf der nördlichen Fahrbahnseite wird eine Aufstellfläche angelegt, um das sichere Queren zu ermöglichen. Die bestehenden Bäume entlang der Fahrbahn bleiben erhalten. In den Lücken entlang des Krummer Wegs ergänzen weitere Baumpflanzungen das Erscheinungsbild der Straße. Die Bäume werden dabei allerdings hinter dem Rad-/Gehweg gepflanzt. 

Das Projekt ist ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen der Mobilitätswende. Durch die Schaffung der Überquerungshilfe und die separate Führung des Radverkehrs dient die Maßnahme auch der Sicherung des Schulweges der Schülerinnen und Schüler in Ropenstall. „Diese Maßnahme ist ein weiterer Lückenschluss in der Radwegverbindung und ein wichtiger Schulweghelfer für unsere Kinder“, freut sich Baudezernentin Andrea Deppe.