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Meldungsdatum: 02.08.2021

Radon-Messkampagne des „Landesinstituts für Arbeitsgestaltung NRW“

Kreisgesundheitsamt Borken: Bodenluftmessungen in Innenräumen ergaben keine kritischen Werte für das Kreisgebiet

Radon ist ein radioaktives Edelgas, das auf natürliche Weise im Boden entsteht. Sein Vorkommen in der Luft ist in Nordrhein-Westfalen regional sehr unterschiedlich. Sammelt sich das Gas dann in Räumen an, kann dies zu einem Gesundheitsrisiko werden. Bund und Land NRW lassen daher die aktuelle Situation überprüfen, um bei Überschreiten festgelegter Referenzwerte sogenannte Radonvorsorgegebiete auszuweisen. In diesen Gebieten wird dann besonderes Augenmerk auf den Schutz vor Radon gelegt. So muss bei neuen Gebäuden von vornherein ein besserer Schutz eingeplant werden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind in Radonvorsorgegebieten verpflichtet, an Arbeitsplätzen im Erd- und Kellergeschoss Radonmessungen durchzuführen. Falls erforderlich müssen auch Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten erfolgen.

Die Ergebnisse des zwischenzeitlich vom Landesinstitut für Arbeitsgestaltung durchgeführten Messprogramms, bei dem landesweit Gebäude in verschiedenen Kommunen – auch verteilt im Westmünsterland – als Messorte ausgewählt waren, liegen nun für den Kreis Borken vor. Danach bestehen laut Kreisgesundheitsamt, das bei den hiesigen Innenraum-Messungen Amtshilfe geleistet hatte, keinerlei Auffälligkeiten, so dass Maßnahmen zur Reduzierung der Radonkonzentration nicht erforderlich seien.

Zahlreiche Informationen rund um das Thema Radon sind auf der Internetseite http://www.radon.nrw.de zusammengestellt.

Pressekontakt: Karlheinz Gördes, Tel.: 0 28 61 / 681-2424


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Wappen des Kreises Borken

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