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Hanau, 14. September 2021
War Requiem von Britten im Congress Park Hanau am 2. Oktober

Benjamin Brittens War Requiem wird Anfang Oktober in Wiesbaden (1.10. Kurhaus), Hanau (2.10. Congress Park) und Darmstadt (3.10. darmstadtium) aufgeführt. Die Konzerte waren ursprünglich Anfang Mai 2020 zum Gedenken an das Kriegsende vor 75 Jahren - am 8. Mai 2020 - geplant und mussten leider aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden.

Nun finden die vom Kulturfonds FrankfurtRheinMain und auch von der Stadt Hanau geförderten Aufführungen endlich statt. Unter der Leitung von Wolfgang Seeliger werden die Limburger Domsingknaben, der Knabenchor Maitrise de Chartreux Lyon, der Konzertchor Darmstadt und das Beethoven Akademie Orchester Krakau konzertieren. Als Solisten treten die internationalen Gesangstars Evelina Dobraceva (Sopran), Ian Bostridge (Tenor) und Oliver Zwarg (Bariton) auf.

Brittens War Requiem wurde am 30. Mai 1962 in der wiederaufgebauten Kathedrale von Coventry uraufgeführt. Die alte Kathedrale war bei der Luftschlacht um England im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört worden. Die Ruine neben der neu errichteten Kathedrale erinnert bis heute an die Bombardierung der Stadt Coventry und setzt Vergangenheit und Gegenwart in Beziehung. Britten wollte mit seinem Requiem nicht anklagen, sondern ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden setzen. Hanaus Innenstadt wurde am 19. März 1945 durch einen alliierten Luftangriff der Royal Air Force fast vollständig zerstört.

Die Schirmherren der Konzerte, Ministerpräsident Volker Bouffier, Landtagspräsident Boris Rhein, der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (Wiesbaden) und Oberbürgermeister Jochen Partsch (Darmstadt) sind sich einig: „In Zeiten von Gewalt und Rassismus weltweit ist die Kernaussage dieses Requiems leider wieder sehr aktuell. Aus diesem Grund soll mit diesen Konzerten an Frieden und Völkerverständigung appelliert und ein Zeichen für Respekt und Toleranz gesetzt werden.“ Für die Stadt Hanau habe dieser Appell seit dem Anschlag vom 19. Februar 2020 eine zusätzliche besondere und traurige Bedeutung. Weitere Beispiele, wie der Anschlag auf die Synagoge in Halle, auf den Berliner Weihnachtsmarkt, aber auch die Terrorgefahr in Afghanistan zeigten, wie wichtig solche Appelle zur Völkerverständigung und für den Frieden in der Welt seien.

Förderer der Konzerte sind: Hessische Staatskanzlei, Hessischer Landtag, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Städte Wiesbaden, Hanau und Darmstadt, Taunus Sparkasse, Stiftungen der Sparkassen Hanau und Darmstadt, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Lotto Hessen GmbH sowie weitere private Unternehmen und Mäzene.

Tickets für 36 / 28 / 24 Euro zzgl. Gebühren sind bei www.frankfurtticket.de erhältlich.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664

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