Meldungsdatum: 04.10.2021

Sonderausstellungen in Osnabrück im Dezember 2021

Museumsquartier Osnabrück:

 

Felix-Nussbaum-Haus:

11.12. – 13.11.2022 Mounira Al Solh

Jedes Jahr wird anlässlich des Geburtstages von Felix Nussbaum (11. Dezember 1904) in der Reihe „Gegenwärtig – Zeitgenössiche Künstler:innen begegnen Felix Nussbaum“ der „Raum der Gegenwart” des Felix-Nussbaum-Hauses von einer Künstlerin oder einem Künstler als künstlerische Auseinandersetzung mit Nussbaums Biografie und seinem Werk neugestaltet. Bis November 2022 sind Arbeiten von Mounira Al Solh zu sehen.

 

Kulturgeschichtliches Museum:

Bis 06.03.2022 2. Deutscher Friedenspreis für Fotografie /5. Felix Schoeller Photo Award, Nachwuchsförderpreis

Der nigerianische Fotograf Emeke Obanor ist Preisträger des „Deutschen Friedenspreises für Fotografie“ der Stadt Osnabrück und der Felix Schoeller Group. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert Preis. Obanor setzte sich gegen eine international hochkarätige Konkurrenz aus 95 Ländern mit seiner Arbeit „Heroes“ durch.

Über den Titel „Beste Nachwuchsarbeit“ des Felix Schoeller Photo Awards darf sich die in Teheran geborene Shirin Abedi mit ihrer Arbeit „May I Have This Dance?“ freuen. Mit dem Nachwuchspreis zeichnet die Felix Schoeller Group fotografische Nachwuchstalente aus.

Die Siegerserien wie auch die Arbeiten der Nominierten der beiden Preise werden bis 6. März im Museumsquartier Osnabrück präsentiert.

Zum zweiten Mal hat die Stadt Osnabrück gemeinsam mit der Felix Schoeller Group den 2019 in Leben gerufenen „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ vergeben. Die Initiatoren haben den Preis aus der besonderen Geschichte der Stadt Osnabrück ins Leben gerufen. Als Ort des Westfälischen Friedensschlusses von 1648 versteht die Stadt Osnabrück ihre Geschichte als Auftrag für friedenspolitisches Engagement. Das gilt auch für die kulturellen Angebote, die die Stadt entwickelt – über regionale Grenzen hinaus.

In seiner Arbeit „Heroes“ zeigt der Nigerianer Emeke Obanor von der Terrororganisation Boko Haram entführte Mädchen, denen eine Rückkehr in die Freiheit gelungen ist. Obwohl die Mädchen während ihrer Gefangenschaft radikalisiert wurden, haben sie nicht den Glauben und den Mut verloren, für ihre Ausbildung und damit eine bessere Zukunft zu kämpfen. Für Emeke Obanor ist die Kamera ein Mittel, soziale Ungerechtigkeit aufzudecken und so Veränderungen zu bewirken. Seit drei Jahren arbeitet er professionell als Fotograf in seiner Heimat Nigeria, wo er zugleich mit seinem Hilfsprojekt „Greenleaves Heritage“ ein Zentrum für Opfer von Gewaltkonflikten und sexuellem Missbrauch aufbaut. Die Fotografie treibt den 48-jährigen aus Effurun (Nigeria) an, weil sie die Macht hat, Veränderungen herbeizuführen, Emotionen zu wecken und möglicherweise sogar die Weltanschauung der Menschen zu verändern. Emeke Obanor hat an der Universität von Calabar in Nigeria studiert. Er hat bereits eine Reihe von internationalen Auszeichnungen erhalten. Weitere Informationen: http://emekeobanor.com/

Weitere Nominierte des Deutschen Friedenspreises für Fotografie 2021 waren Reto Klar (Deutschland) mit „Life between home and hell: Refugees in Camp Moria on Lesbos“, Antonio Aragon Renuncio (Spanien) mit “I Wanna Be Messi”, Ako Salemi (Iran) mit “Afghanistan: The Color Awakens” und Hamed Sodachi (Iran) mit “Sunrise”

Die Jury für den Deutschen Friedenspreis für Fotografie besteht aus dem international renommierten Porträtfotografen Michael Dannenmann (Düsseldorf), der unabhängigen und öffentlich bestellten Gutachterin für Fotografie Simone Klein (Köln), der Galeristin und Gründerin des Duesseldorf Photo Weekend Clara Maria Sels (Düsseldorf), dem Direktor des Museumsquartiers Osnabrück Nils-Arne Kässens sowie Ulrich Schneckener, Professor für Internationale Beziehungen und Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Osnabrück sowie Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF).

 

Stadtgeschichte Osnabrück: Stadtspuren

Die neue Dauerausstellung beleuchtet die Geschichte der Friedensstadt Osnabrück seit dem 8. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Einzelne Exponate aus der umfangreichen Sammlung des Kulturgeschichtlichen Museums repräsentieren in sechs Themenfeldern die Meilensteine der Stadtgeschichte. So wird die städtebauliche, politische, religiöse, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Historie unter verschiedenen Blickwinkeln erforscht. Dabei wird auch deutlich, dass lokale Geschichte immer auch den allgemeinen historischen Entwicklungen unterliegt. Daneben wird auch das ganz Eigene der Osnabrücker und ihrer Geschichte deutlich. Sieben Zeitgenossen wie zu Beispiel Justus Möser und Alwine Wellmann schaffen mit ihren Geschichten einen lebendigen Erzählstrang. Ein riesiges 3D-Stadtmodell, dass mithilfe von Projektionen verschiedene Szenarien der Stadtentwicklung darstellen kann, macht die Ausstellung zu einem interaktiven Erlebnis. Im „Stadtmodell der Zukunft“ sind Besucher:innen aufgefordert, an einer Version eines Osnabrücks von morgen zu arbeiten. In den umfangreichen Begleitprogrammen wird Stadtgeschichte hautnah erlebbar, die Osnabrücker Stadtgesellschaft wird damit in unterschiedlichen Projekten aktiv die Ausstellung eingebunden. Alle Osnabrücker Bürger:innen können auf diese Weise aktiv an der Erschließung ihrer eigenen Geschichte mitarbeiten und damit das Verständnis für Differenzen und Gemeinsamkeiten fördern. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer offenen und friedvollen Stadtgesellschaft.

Lotter Str. 2, 49078 Osnabrück, Tel. 0541/323-2207
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11 - 18 Uhr, Samstag/Sonntag 10 - 18 Uhr.

 

Kunsthalle Osnabrück:

Bis 20.02. Barrierefreiheit

Corona hat aktuell auch diejenigen, die sich aufgrund ihrer Privilegien in Sicherheit wähnten, gezeigt, wie fragil, temporär und existentiell die eigene Gesundheit und der ökonomische Status Quo ist. Das Gefühl, sich in seinem Körper ungefragt sicher zu fühlen, wurde relativ plötzlich und von scheinbar unsichtbarer Kraft auf den Prüfstand gestellt. Gleichzeitig trifft dieses Gefühl vor allem auf diejenigen zu, die vormals ihre eigene Körperlichkeit nicht als begrenzt wahrgenommen haben, weil sie der in der westlichen Welt herrschenden Norm nach als gesund, fit, aktiv, selbstständig, stark und leistungsfähig gelten. Alles Adjektive, die die Pandemie außer Kraft gesetzt hat. Allerdings sind diese als „schwach“ konnotierten Begriffe marginalisierter Alltag vieler Menschen in unserer Gesellschaft. Corona hat das Armuts-, Gesundheits- und Ausgrenzungsrisiko für Menschen mit Beeinträchtigungen, physisch oder psychisch Erkrankte, Geflüchtete, prekär lebende Menschen, alte Menschen, queere Personen und Frauen noch verstärkt.

Gesund zu sein und zu funktionieren ist Norm und Notwendigkeit in unserer Gesellschaft. Alles was davon abweicht, wird als speziell oder kompliziert wahrgenommen. Der Begriff „Ableism“ bezeichnet die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen und verweist gleichbedeutend wie Rassismus oder die Marginalisierung von Sexualität und Geschlecht auf die Bewertung, den Ausschluss und die Unterdrückung von als »anders« konnotierten Körpern. Medikamentierung oder Pädagogisierung einer Abweichung von der Norm werden nach wie vor mehr als Notwendigkeit der Eingliederung verstanden und die Chance einer neuen Kommunikation, Gestaltung und Wahrnehmung tritt eher in den Hintergrund.

Künstler:innen, Kulturproduzent:innen oder Aktivist:innen einer kritischen Gesundheitsbewegung arbeiten daran, neue Räume dauerhafter Gemeinschaft zu kreieren, in denen herkömmliche, meist auf weißen, männlichen Probanden beruhende Medizin, Therapie und Bildung hinterfragt werden können. Kultureinrichtungen haben die Chance, von deren Auseinandersetzungen zu lernen, um alternative Wissensformen in die eigenen Strukturen zu institutionalisieren.

Anlässlich dieser drängenden Belange, stellt die Kunsthalle Osnabrück bis Februar 2022 im Rahmen ihres Ausstellungs- und Vermittlungsprogramms „Barrierefreiheit“ gesellschaftliche Teilhabe- und Ausgrenzungsmechanismen inhaltlich, strukturell und ästhetisch mit den eingeladenen Künstler:innen und internationalen Kooperationspartner:innen zur Diskussion.

Barrierefreiheit – als technische und bauliche Auflage öffentlicher Institutionen – soll aus seinem in der Öffentlichkeit sehr bürokratisch wahrgenommenen Charakter herausgelöst werden, um Bedeutung und Relevanz des Begriffs im Kontext der Kulturproduktion und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu reflektieren.

 

Kooperationspartner:innen u.a.:
Shedhalle Zürich
Yolande Zoli Zola van der Heide,
Van Abbemuseum Eindhoven
Inga Zimprich, Feministische Gesundheitsrecherchegruppe Berlin
Theaterwerkstatt Bethel, Bielefeld
Simon Niemann, Universität Hildesheim
Laura Hartmann, Museumsquartier Osnabrück

 

Das Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm der Kunsthalle Osnabrück wird gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur,
Sievert Stiftung, VGH Stiftung, Freunde der Kunsthalle Osnabrück.

 

Die Blaue Distanz

Multisensorischer Filmraum, mit zwei kuratorischen Programmen von Inga Zimprich und Yolande Zola Zoli van der Heide

Bis 20. 02 2022

Über acht Monate wird der Neubau der Kunsthalle in einen multisensorischen Filmraum umgebaut werden. Gemeinsam mit dem Künstler:innenduo die Blaue Distanz (Anna Erdmann und Franziska Goralski, DE) sollen anhand des Kinos Fragen nach barrierefreiem Ausstellen und verschiedenen Bedürfnissen individueller Wahrnehmung im Kontext gemeinschaftlichen Erlebens neu erprobt werden. Neben geltenden Standards baulicher Vorgaben zur Barrierefreiheit wird der Raum bisher weniger beachtete Möglichkeiten unterschiedlicher physischer Erfahrungen auf auditiver, visueller oder taktiler Ebene künstlerisch kommentiert zusammenbringen.

Während der Ausstellungslaufzeit werden zwei sich abwechselnde Filmprogramme mit verschiedenen Videoarbeiten zum Thema intersektionale Diskriminierung gezeigt werden, die von den zwei Gastkuratorinnen Inga Zimprich (Feministische Gesundheitsrecherchegruppe, DE) und Yolande Zola Zoli van der Heide (Van Abbemuseum Eindhoven, NL) zusammengestellt werden.

Die Blaue Distanz (DE) sind Anna Erdmann und Franziska Goralski, die seit 2016 als Duo zusammenarbeiten. In ihrer künstlerischen Arbeit interessieren sie sich für queere Lebens- und Lernformen. Beide studierten von 2018-2020 den post-gradualen Masterstudiengang „The Commoners' Society“ am Sandberg-Instituut in Amsterdam. Ihre Arbeiten wurden zuletzt unter anderem im HAU Hebbel am Ufer, Berlin (2020), im Festspielhaus Hellerau (2019) und bei Cities of Days, Los Angeles (2018) gezeigt.

Yolande Zola Zoli van der Heide (NL) ist Ausstellungskuratorin am Van Abbemuseum. Ihr Interesse gilt verschiedenen, sich überschneidenden institutionellen, trans-lokalen, feministischen, queeren und intersektionalen Perspektiven und Methoden. Zuvor war sie stellvertretende Direktorin und Kuratorin am Casco Art Institute (NL). Sie ist Mitherausgeberin mehrerer Bücher, darunter »Unlearning Exercises: Art Organisations as Sites for Unlearning« (2018).

Inga Zimprich (DE) ist Kulturarbeiterin, Mutter und arbeitet als Care-Assistentin in Berlin. Sie studierte an der Gerrit Rietveld Academie Amsterdam, und der Jan van Eyck Academie Maastricht, sowie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie initiierte gemeinsam mit Julia Bonn die Feministische Gesundheitsrecherchegruppe in Berlin, die alternative Versorgungsmodelle und -methoden erforscht und Ausstellungen, Zines und Workshops konzipiert. Zudem ist sie Teil der Sickness Affinity Group.


Slavs and Tatars

Einzelausstellung im öffentlichen Raum

Ende noch nicht terminiert

Die Kunsthalle Osnabrück freut sich zum Auftakt des Ausstellungs- und Vermittlungsprogramms „Barrierefreiheit“ auch das erste temporäre Großprojekt im öffentlichen Raum präsentieren zu dürfen, das von dem Künstler:innen-Kollektiv Slavs und Tatars spezifisch für die Stadt entwickelt wird. Die ausgedehnten Forschungsphasen der Künstler:innen lassen ein Ökosystem von Installationen, Skulpturen, Vorträgen und Publikationen entstehen, die unser Verständnis von Sprache, Ritual und Identität in Frage stellen. Durchdrungen von Humor und einer Großzügigkeit des Geistes, vermischen sich in ihren Arbeiten häufig visuelle Strategien aus der Popkultur mit esoterischen Traditionen, mündliche Rituale mit wissenschaftlicher Analyse auf eine Art und Weise, die neue Wege für einen zeitgenössischen Diskurs eröffnet. Slavs and Tatars sind eingeladen ihre eigenen Forschungsinhalte zu der Geschichte und Gegenwart der Stadt Osnabrück in Bezug zu setzen und weiterzuentwickeln.

Neben Teilnahmen an zahlreichen Gruppenausstellungen und Biennalen wie die 33rd Ljubljana Biennial of Graphic Arts (2019 – kuratiert von Slavs and Tatars), Berlin Biennale, Manifesta oder Venedig Biennale (alle 2014) wurden seit 2008 die Werke von Slavs and Tatars (2006 gegründet in Eurasien) in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt, u. a. OP ENHEIM, Wrocław, Aspen Gallery, Almaty, (beide 2020), Y Gallery, Minsk, Sugar Contemporary, Toronto (beide 2019), Albertinum, Dresden, Kulturhuset Stockholm, Westfälischer Kunstverein (alle 2018), SALT Galata, Istanbul, Contemporary Art Center, Vilnius, Pejman Foundation, Tehran (alle 2017).

 

Candice Lin

Einzelausstellung
Bis 20.02. 2022

Candice Lin ist eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin, die die Medien Text, Skulptur, Zeichnung, Keramik und Video gleichwertig zusammenführt. Oftmals schließen ihre komplexen Installationen organische Materie oder Prozesse wie Bakterien, Schimmel, Fermentierung oder Verwesung mit ein. Die entstehenden skulpturalen Raumbilder, die Lin stets ortsbezogen entwickelt, beschäftigen sich mit den kolonialgeschichtlichen Kontexten von heute, insbesondere von global vertriebenen Waren wie Gewürze, Rohstoffe oder Drogen, die sich erst durch Sklaverei, Ausbeutung und Protektionismus weltweit etablieren konnten. Die ungleichen Machtverhältnisse, die an globaler Vernetzung und patriarchalen Strukturen geknüpft sind und wie diese sich auf unsere Körperbilder auswirken sind immer wieder Themen ihrer Arbeiten.

Anlässlich des Ausstellungs- und Vermittlungsprogramms Barrierefreiheit wird sie für die Kirche der Kunsthalle eine neue Installation konzipieren.

Candice Lin (US), lebt und arbeitet in Los Angeles. Im Jahr 2018 wurde sie an die Kunst-Fakultät der University of California Los Angeles berufen. Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen gehören: Ludlow, New York (2019), Portikus, Frankfurt am Main, Logan Center for the Arts, University of Chicago (beide 2018), Bétonsalon, Paris (2017) und Gasworks, London (2016). Lin war in jüngster Zeit an prominenten Gruppenausstellungen beteiligt, darunter die Made in LA Biennale (2018), die Biennale von Taipeh (2018) und die kommende Gwangju Biennale in Seoul und die Prospect 5 Biennale (beide 2021).


Katrin Mayer

Einzelausstellung
Bis 20.02 2022

Katrin Mayer verfolgt eine sehr forschungsintensive künstlerische Praxis, die sich in räumlich-installativen Arbeiten manifestiert, die eine Mischung aus skulpturalen Momenten, Displaystrukturen und Handlungsanweisungen darstellen. Für ihre ortsbezogenen Werke widmet sie sich stets den lokalen Geschichten, um anhand von Architektur, Interieurs oder Texturen, die Historizität eines Ortes in der Gegenwart zu reflektieren und zu hinterfragen. Es entstehen inhaltliche Verknüpfungen, welche die Lesarten der jeweiligen Orte kritisch kommentieren und für neue Vorstellungen einer alternativen Geschichtsschreibung öffnen.

Für die Kunsthalle Osnabrück wird sie einen Parcours entwickeln, der im Hof und dem umliegenden Gang der Kunsthalle Fragen nach den Barrieren von (Kunst-)Institutionen aufzeigt und damit Raum bietet, Notwendigkeiten der Zugänglichkeit und Teilhabe im Kontext der Kunsthalle gemeinsam neu zu verhandeln.
Katrin Mayer (DE) lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin. Neben ihrer künstlerischen Praxis promoviert sie derzeit Stipendiatin des Berliner Förderprogramms Künstlerische Forschung/gkfd zum Themenkomplex Feminismus und Display. Zuletzt stellte sie in folgenden renommierten Institutionen aus: im Lenbachhaus München (2020), in der Kunstsammlung NRW Düsseldorf (2020), auf der Biennale Warschau (2019), im Badischen Kunstverein Karlsruhe (2018), im Kunstverein Hamburg und dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf (beide 2017). Katrin Mayer hat an verschiedenen Institutionen unterrichtet, unter anderem an der ZHdK Zürich, an der HfbK Hamburg und an der Universität Köln.  

Hasemauer 1, 49074 Osnabrück, Tel. 0541/323-2190
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 - 18 Uhr 

 

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum:

Bis 23.01. Einsatz für die Menschenrechte – Plakatausstellung von Amnesty International

Seit der Gründung von Amnesty International 1961 engagieren sich deren Mitglieder weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte. Eine wesentliche Grundlage ihrer Arbeit bildet die am 10. Dezember 1948 von der UN-Vollversammlung verabschiedete Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Trotz jahrzehntelanger Aufklärungstätigkeit gibt es nach wie vor international in zahlreichen Ländern Menschenrechtsverletzungen verschiedenster Art. Die Plakatausstellung thematisiert u.a. den Schutz von Flüchtlingen, Frauenrechte, Kindersoldaten, Rassismus und „moderne“ Sklaverei.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Osnabrücker Regionalgruppe von Amnesty International im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum gezeigt.

Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 0541/323-2109
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10–17 Uhr, Samstag und Sonntag: 11–17 Uhr

 

Museum am Schölerberg - Natur und Umwelt - :

 

Wegen Umbauarbeiten geschlossen.

 

Klaus-Strick-Weg 10, 49082 Osnabrück, Tel. 0541/323-7000
Öffnungszeiten: Dienstag 9 - 20 Uhr, Mittwoch bis Freitag 9 - 18 Uhr, Samstag 14 - 18 Uhr und Sonntag 10 - 18 Uhr

 

Pressekontakt: Heiko Mitlewski | Fachbereich Kultur | Tel. 0541 323-3217 | E-Mail: mitlewski@osnabrueck.de