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Hanau, 02. November 2021
Online-Tagung: Die Neustadt Hanau. Ein Drehkreuz im europäischen Kunst- und Wissenstransfer?
Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde

Im kommenden Jahr jährt sich zum 425. Mal die Gründung der Hanauer Neustadt, denn am 1. Juni 1597 schloss Graf Philipp Ludwig II. mit reformierten Flüchtlingen aus den Spanischen Niederlanden einen Vertrag. Dieser regelte ihre dauerhafte Niederlassung in der zu gründenden Neustadt Hanau. „Damit war die Voraussetzung für eine nachhaltige und wegweisende Entwicklung für die Geschichte Hanaus geschaffen, die bis in die Gegenwart spürbar geblieben ist“, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky.

Die Geschichte der Hanauer Neustadt ist und bleibt eine wichtige Abteilung im Historischen Museum Hanau Schloss Philippsruhe. „Im Jubiläumsjahr 2022 wird daher die Dauerausstellung im Schloss Philippsruhe dank der Unterstützung des Bundes, der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main und des Kulturfonds Frankfurt RheinMain komplett überarbeitet“, informiert Martin Hoppe, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Hanau.

Vorbereitend für die Neukonzeption der Ausstellung findet 2021 vom 11. November bis 13. November eine Online-Tagung statt, die aus dem Schloss Philippsruhe übertragen wird. Direktorin Dr. Victoria Asschenfeldt und Markus Laufs M.A. von den Städtischen Museen Hanau haben in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Holger Gräf vom Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde den Fokus auf „Die Neustadt Hanau. Ein Drehkreuz im europäischen Kunst- und Wissenstransfer?“ gesetzt.

Die Tagung wird sich multiperspektivisch mit Kunst- und Wissenstransfer anhand der Neustadt Hanau und ihrer flämischen, wallonischen und französischen Bewohnerinnen und Bewohner auseinandersetzen. Diese erwiesen sich dabei vor allem, aber nicht nur durch ihre wirtschaftlichen und kunsthandwerklichen Kompetenzen als wichtige Trägerinnen und Träger des kulturellen Austauschs innerhalb Hanaus, im Heiligen Römischen Reich sowie auf europäischer Ebene. „Zu den über 20 Vortragenden gehören neben den Hanauer Wissenschaftlern auch Professorinnen und Professoren aus Augsburg, Bamberg, Groningen, Kassel, Köln, Leipzig, Lyon, Marburg, München, Trier und Wien“, berichten Asschenfeldt und Laufs.

Die Tagung findet als Online-Tagung statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen können an die Mailadresse museen@hanau.de gesandt werden. Vor der Tagung erhalten die Teilnehmenden einen entsprechenden Zoom-Zugangslink.

Das Tagungsprogramm ist unter Microsoft Word - Flyer Tagung Neustadt Hanau.docx abrufbar.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664




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