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Meldungsdatum: 17.11.2021

Rückblick auf das Infektionsgeschehen im Kreis Borken vom 8. bis zum 14. November 2021:

583 (Woche davor: 468) gemeldete Neuinfektionen in dem Zeitraum

Vorbemerkungen:
Das Kontaktnachverfolger-Team im Kreisgesundheitsamt Borken ist aufgrund der derzeit hohen Fallzahlen sehr stark belastet. Es ist aber sichergestellt, dass die positiv getesteten Personen informiert werdem und auf schnellstem Weg das Quarantäneschreiben mit allen erforderlichen Angaben erhalten. Nachfragen bei der Corona-Telefon-Hotline des Kreises sind deswegen nicht erforderlich.
Das Kreisgesundheitsamt bittet auch alle Geimpften darum, die geltenden Corona-Schutzregeln zu beachten, Schnelltests zu machen und auftretende Symptome kurzfristig abklären zu lassen.

In der Zeit vom 8. bis zum 14. November 2021 gab es im Kreis Borken insgesamt 583 (Vorwoche: 468) gemeldete Neuinfektionen. Das Infektionsgeschehen befindet sich damit auf einem hohen Niveau. Dieser Trend ist bundes- wie landesweit zu beobachten. Das Infektionsgeschehen war und ist weniger durch besondere lokale oder einrichtungsbezogene Ausbruchsgeschehen als vielmehr durch eine insgesamt diffuse und heterogene Lage mit einer Vielzahl von Einzelinfektionen ohne klar abgrenzbare „Pandemietreiber“ und wechselhaften örtlichen Entwicklungen gekennzeichnet. Die „7-Tage-Inzidenz“ lag am 8. November bei 139,8 und am 14. November bei 157,5. Aktuell (16.11.2021, 24 Uhr) beträgt der Wert 184,2.

Nach den Feststellungen des Kontaktermittlungsteams des Kreisgesundheitsamtes gab es hauptsächlich folgende Infektionsquellen:

In 179 Fällen (30,7 Prozent) konnten die Infektionsquellen nicht ermittelt werden. In der Woche davor waren es 143 Fälle (30,5 Prozent).

Die meisten Infektionen spielten sich also im häuslichen und privaten Umfeld ab.

Es sind immer wieder Einrichtungen der Altenpflege und der Eingliederungshilfe betroffen. Größere Ausbrüche waren im Berichtszeitraum aber nicht zu erkennen – es handelt sich um Einzelfälle. Die Anzahl der infizierten Bewohner geht inzwischen wieder zurück. Deren Krankheitsverläufe sind in den meisten Fällen eher unkritisch. Fast alle Betroffenen sind vollständig immunisiert.

Die in der Vorwoche registrierten Zusammenhänge aus Feiern (Oktoberfest und Karneval) haben zu weiteren Folgeinfektionen geführt. Das Gesundheitsamt bittet daher um ganz besonders umsichtiges Verhalten bei Feierlichkeiten.

Das Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit Schule nimmt leicht zu, ist aber weiterhin von vielen Einzelinfektionen geprägt. In 25 Kindertageseinrichtungen gibt es Infektionen. Dies sind aber ebenfalls Einzelfälle. Die betroffenen Gruppen werden über einen Zeitraum von zwei Wochen regelmäßig getestet. Folgeinfektionen sind hier die absolute Ausnahme.

Impfstatus und Hospitalisierung:
Von den 583 (468) Neuinfektions-Fällen waren 378 (313) Fälle vollständig geimpft. Dies entspricht einer Quote von rund 65 Prozent. Dieser Wert ist gegenüber der Vorwoche leicht gesunken (67 Prozent). Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass die Geimpften deutlich mildere Krankheitsverläufe erleben. Insgesamt ist die Anzahl von Covid-Patienten in stationärer Behandlung bzw. intensivmedizinischer Behandlung in der Berichtswoche gestiegen. Die Belegungsquote gibt aber noch keinen Anlass zur Sorge.

Altersstruktur:
124 der neu infizierten Personen sind 60 Jahre und älter. Davon sind 112 vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 90 Prozent. 459 Personen sind jünger als 60 Jahre. Davon sind 266 vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 57 Prozent.

Verstorbene im Zusammenhang mit Covid 19:
Im Berichtszeitraum sind zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen. Zu deren Impfstatus liegen hier keine Erkenntnisse vor.

Pressekontakt: Karlheinz Gördes, Tel.: 0 28 61 / 681-2424


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