Stadt Arnsberg Aktuell

Meldung vom 24.11.2021
Bewegung als Chance für sozial gesundes Älterwerden
Fachstelle Zukunft lädt Initiativen zum Austausch „Bewegt älter werden“ mit Franz Müntefering ein

Arnsberg. Die Der Abbau von Barrieren für sportliche Bewegungsangebote in der Stadt Arnsberg sowie die Schaffung von inklusiven Sportangeboten sind gemeinsame Ziele vor Ort, über die sich jetzt Initiativen für Senioren und Selbsthilfegruppen mit Vertreter*innen der Stadt-verwaltung Arnsberg austauschten.

Die Fachstelle Zukunft hatte zum Austausch über ein bewegtes Älterwerden in den Bürgerbahnhof Arnsberg eingeladen. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), dem Sauerländer Franz Müntefering, sprachen im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters Peter Blume auch Vertreter*innnen von Sportbüro Stadt Arnsberg, Stadtsportverband Arnsberg, Seniorenbeirat, der Koordinierungsstelle für Selbsthilfegruppen (AKIS) und weiteren lokalen Akteuren über Möglichkeiten und Perspektiven. Im Fokus des rund zweistündigen Austausches stand die körperliche und geistige Bewegung älterer Menschen in der Stadt.

Körperliche und geistige Bewegung wichtig

„Bewegung ist aber kein Privileg der Älteren“, sagte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Peter Blume, im Rahmen der Begrüßung. Generell müsse man sich der Frage stellen, wie die ganze Gesellschaft in Bewegung komme und welche Rolle die Städte dabei spielen könnten. „Die Kommunen sind von der Kita bis zum Seniorenalter gefragt, ein Austausch über Chancen ist wichtig für einen aktiven Umgang mit dem Thema“, so Blume weiter. Er richtete seinen Dank an Franz Müntefering, der zum gegenseitigen Austausch seine Gedanken beisteuerte.

Austausch über Chancen

Der Sauerländer brachte dabei seinen reichen Erfahrungsschatz aus der bundesweiten Seniorenarbeit mit nach Arnsberg. „Über das Älterwerden sollte man aber nicht erst im Seniorenalter reden“, sagte Franz Müntefering. Schon frühzeitig seien Bewegung für Kopf und Körper wichtig und könnten Einfluss auf das persönlich gestaltete Leben neben. Die Hauptaufgabe des Sports in der Gesellschaft, so Müntefering, sei, für soziale Kontakte unter den Menschen zu sorgen.

Kontakte unter den Menschen

In den kommunalen Strukturen müssten zudem die Bedingungen für eine gesunde Gesellschaft vor Ort geschaffen werden. Im Alter werde der Bewegungsradius der Menschen kleiner, umso wichtiger sei es, erreichbare Bewegungsangebote zur Verfügung zu stellen. „Bewegen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass man älter werden kann“, so Müntefering. Als eine der größten Gefahren des Älterwerdens nannte der 82-Jährige, morgens wach zu werden und zu wissen, dass man nichts mehr zu tun habe. Müntefering forderte, auch für Menschen mit Demenz Angebote zur Bewegung zu schaffen. Generell sei es weder zu früh noch zu spät sich zu bewegen.

 

Alle Akteure des Treffens waren sich nach dem Austausch einig, dass der Stadt als Ganzes die wichtige Aufgabe zukomme, Möglichkeiten der Bewegung für Ältere zu schaffen und zu fördern. Dazu kann auch finanzielle Unterstützung wie etwa durch Stiftungen in Betracht kommen.

Impulse aufgreifen

Die Impulse des Gespräches sollen aufgegriffen werden: Eine Arbeitsgruppe wird das Thema „Bewegt älter werden“ gemeinsam weiterentwickeln und plant bereits Maßnahmen für das Jahr 2022.



Pressekontakt: Frank Albrecht, Pressestelle Stadt Arnsberg, Tel. 02932 / 201 1477

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Bewegt älter werden Der Sauerländer Franz Müntefering (m.) war jetzt Gast beim Austauschgespräch der Fachstelle Zukunft Alter der Stadt Arnsberg mit Seniorinnen und Senioren aus Arnsberg.


Stadt Arnsberg

Pressestelle
Mail: pressestelle@arnsberg.de

Die Pressestelle "Stadt Arnsberg" ist Mitglied bei presse-service.de [http://www.presse-service.de/]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.