Meldungsdatum: 26.11.2021

Braunschweiger Museen planen zahlreiche attraktive Ausstellungen

MuseumsCard auch als Gutschein erhältlich

Lange waren die Braunschweiger Museen aufgrund der Corona Pandemie geschlossen oder nur eingeschränkt zu besichtigen. Nun lässt die Verordnungslage den Museumsbesuch unter den konkreten Vorgaben der geltenden Warnstufen wieder zu und die Museen erwarten die Besucherinnen und Besucher in den kommenden Monaten mit einer Vielzahl spannender Ausstellungen.

Als attraktives Angebot für interessierte Besucher gibt es die MuseumsCard Braunschweig für 22 Euro, mit der alle sieben Museen (Herzog Anton Ulrich-Museum, Staatliches Naturhistorisches Museum, Landesmuseum in St. Ulrici-Brüdern und in Hinter Aegidien, Museum für Photographie, Kunstverein, Schlossmuseum und Städtisches Museum) einmal kostenlos und anschließend ein Jahr lang ermäßigt besucht werden können.

Wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist, kann die MuseumsCard auch als Gutschein verschenken. Sowohl die MuseumsCard als auch die Gutscheine können in allen sieben Museen sowie zusätzlich in der Touristinfo erworben werden. 

Dazu die Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Dr. Anja Hesse: „Ich bin stolz darauf, dass wir hier in Braunschweig so viele großartige Museen haben und ich freue mich sehr darüber, dass alle Häuser die letzten Monate genutzt haben, um jetzt den Besucherinnen und Besuchern neue und attraktive Ausstellungen zu präsentieren. Grund genug, die Braunschweiger MuseumsCard jetzt wieder in das Bewusstsein zu rufen.“

Im Herzog Anton Ulrich-Museum ist noch bis Ende März die Ausstellung „Die Groteske. Eine künstlerische Randerscheinung im Fokus“ zu sehen. Die Ausstellung, in welcher sich Studierende der HBK mit den Sammlungen des Museums beschäftigen, ermöglicht eine neue Herangehensweise und Auseinandersetzung mit besonderen Exponaten aus den Sammlungen.

Wer Dinosaurier liebt, ist im Staatlichen Naturhistorischen Museum bestens aufgehoben. Bis Mitte Februar 2022 kann dort die Ausstellung „Die Welt der jungen Dinosaurier“ bestaunt werden, in der aktuelle Forschungsergebnisse den Besucherinnen und Besuchern mittels interaktiver Stationen nähergebracht werden.

Auch wenn das Haupthaus des Braunschweigischen Landesmuseums zurzeit umbaubedingt geschlossen ist, kann die neu konzipierte Ausstellung „Bruneswic anno 1221“ im Familienmuseum in St. Ulrici-Brüdern besucht werden und mit Fertigstellung des Standorts Hinter Aegidien auch wieder die dort zu erlebende Dauerausstellung „Ein Teil von uns“ über jüdische Geschichte und Kultur.

Der Kunstverein Braunschweig e.V. bietet ab Mitte Dezember gleich zwei Ausstellungen. Der Künstler Hank Schmidt in der Beek zeigt dabei seine Werke, mit denen er bekannte Motive mit einer gehörigen Portion Selbstironie kombiniert und in neue Zusammenhänge setzt. Die parallel stattfindende Gruppenausstellung „Living House“ (Arbeitstitel) ist eine Untersuchung der häuslichen Umgebung mit ihren fließenden Übergängen zum vitalen Körper. Ebenfalls ab Mitte Dezember findet im Museum für Photographie an der Helmstedter Straße die Mitgliederausstellung mit dem Titel „A kind of Magic“ statt.

Das Städtische Museum zeigt neben den Dauerausstellungen im Haus am Löwenwall und im Altstadtrathaus noch bis Anfang Januar die Sonderausstellungen „Die Tänzerin von Auschwitz. Die Geschichte einer unbeugsamen Frau“ und „Fritz Bauer. Der Staatsanwalt – NS-Verbrechen vor Gericht“. Aus zwei gänzlich verschiedenen Perspektiven wird dabei gezeigt, wie Einzelpersonen dem Nazi-Terror kreativ und widerständig begegnet sind.

Das ganze Jahr über kann im Schlossmuseum im Nordflügel des Schlossportals die Architektur und Kultur am Braunschweiger Hof von der Biedermeierzeit bis zum Deutschen Kaiserreich besichtigt werden. Die multimediale Gestaltung der Ausstellung wird unterstrichen durch die idealtypisch rekonstruierten Räume.