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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 03.01.2022
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Stellungnahme zur Schändung der muslimischen Gräber auf dem Iserlohner Hauptfriedhof Gräber sind die letzte Ruhestätte. Hier haben die Verstorbenen ihren Frieden gefunden. Für uns als Stadt ist es wichtig, diese Ruhe zu sichern. Die Schändung von Gräbern ist das genaue Gegenteil. Bei der Zerstörung von 30 muslimischen Grabstätten handelt es sich um eine feige Straftat, die wir als Stadt Iserlohn auf das Schärfste verurteilen. Viele Muslime werden auch heute noch in den Ländern ihrer Vorfahren beerdigt. Die in Iserlohn beerdigten Muslime haben sich bewusst für eine Beisetzung auf dem Hauptfriedhof entschieden. Iserlohn war ihre Heimat. Sie waren für uns Nachbarn, Arbeitskollegen oder gute Freunde. Die Verwüstung der muslimischen Gräber ist damit eine Schändung des gesamten Hauptfriedhofes. Die Zerstörung der Gräber darf nicht folgenlos bleiben. Wir hoffen, dass die Täter gefasst werden. Als Stadt Iserlohn werden wir uns mit den Religionsgemeinschaften zusammensetzen und besprechen, was zum besseren Schutz der Grabstätten und zur Sicherung der Totenruhe getan werden kann. Die Zerstörung von Grabstätten darf sich auf keinen Fall wiederholen. - Thorsten Schick, stellv. Bürgermeister der Stadt Iserlohn - |
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