Die Brüder Grimm auf der neuen Euro-Banknote?
Europäische Zentralbank meldet sich auf Brief von OB Kaminsky
Auf den Vorschlag von Oberbürgermeister Claus Kaminsky an die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) Christine Lagarde, die Brüder Grimm als Motive für neue Euro-Banknoten zu wählen, kam bereits Post aus Frankfurt.
Die Direktorin Banknoten, Doris Schneeberger, bestätigte den Eingang des Schreibens und verweist auf den weiteren Geschäftsgang: eine endgültige Entscheidung soll 2024 fallen. Derzeit würden sogenannte Fokusgruppen gebildet, die von den Menschen im gesamten Euroraum Meinungen zu möglichen Themen für die Euro-Banknoten einholen. Eine Themenberatungsgruppe, in der jeweils eine Expertin oder ein Experte aus jedem Land des Euroraums vertreten ist, wird anschließend dem EZB-Rat eine Auswahl neuer Themen vorschlagen. Sodann wird die Öffentlichkeit um ihre Meinung gebeten. Anschließend wird ein Design-Wettbewerb stattfinden, nach dem die Öffentlichkeit erneut konsultiert wird. Die endgültige Entscheidung wird schließlich der EZB-Rat treffen.
Kaminsky freut sich, dass sich die EZB dem Hanauer Vorschlag gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen zeigt, die in Hanau geborenen Universalgelehrten Brüder Jacob und Wilhelm Grimm mit ihrem Konterfei zu ehren, so wie es schon beim 1000 DM-Schein erfolgreich praktiziert wurde.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664
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Doppelportrait der Brüder Grimm
Das Doppelportrait der Brüder Grimm, das von ihrem Malerbruder Ludwig Emil Grimm 1843 gefertigt wurde, befindet sich in Hanauer Eigentum (Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe / Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V.) und dient der Brüder-Grimm-Stadt Hanau auch als Logo.
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