Impfen und registrieren für Geflüchtete
- Stadt unterstützt Geflüchtete aus der Ukraine in vielen Bereichen
Den Impfschutz vervollständigen und sich offiziell registrieren lassen. Das empfiehlt die Stadt Hanau allen Geflüchteten. Insbesondere gilt das für diejenigen, die nicht über die Erstaufnahmelager erfasst werden, sondern derzeit privat bei Verwandten oder Freunden untergekommen sind.
Die Impfquote in der Ukraine ist bekanntlich niedriger als in Deutschland. Deshalb macht es Sinn, sich hier eine Erstimpfung abzuholen oder den Impfschutz vervollständigen lassen, so die Stadt in einer Mitteilung. Dazu sind die Impfzentren in Stadt und Kreis auch für alle Ukraine-Flüchtlinge geöffnet, die sich hier genauso wie Bundesbürger kostenlos versorgen lassen können. Mitzubringen sind lediglich ein Ausweisdokument und gegebenenfalls ein Nachweis über eventuell bereits erfolgte Erstimpfungen.
In Hanau ist die Impfstelle in der Herrnstraße 1 am Kanaltorplatz (gegenüber Hauptpost) montags, mittwochs, freitags und Samstag von 9 bis 16 Uhr geöffnet sowie dienstags und donnerstags von 12 bis 19 Uhr. Am nächsten Sonntag, 10. April gibt es von 9 bis 16 Uhr zudem einen speziellen Kinder- und Familienimpftag. Nähere Informationen findet man auf der Homepage www.hanau-corona.de im Internet.
Wichtig ist ebenfalls eine Registrierung bei der Stadt, auch wenn diese für Ukraine-Flüchtlinge aufgrund der EU-Richtlinien in den ersten drei Monaten nicht vorgeschrieben ist. „Die Registrierung bei der Ausländerbehörde öffnet jedoch die Türen für verschiedene Leistungen und erleichtert der Stadt auch die Planung etwa in Schulen“, erinnert Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Die Hanauer Koordinationsstelle für Ukraine-Flüchtlinge macht dabei den Vertriebenen das Anmelden so einfach wie möglich. Das Anmeldeformular steht mittlerweile nicht nur auf deutsch und englisch, sondern auch auf ukrainisch zur Verfügung. Anmelden kann man sich direkt beim Bürgerservice der Stadt im City-Center am Kurt-Blaum-Platz. Der Bürgerservice ist Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 8 bis 13 Uhr und Dienstag von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet. Termine können über www.hanau.de online vereinbart werden.
Noch einfacher geht es über die Website www.hanau-engagiert.de im Internet. Hier steht das Registrierformular online zur Verfügung, ebenfalls in deutsch, englisch und ukrainisch. Auf dieser Internetseite der Stadt gibt es auch viele weitere Informationen zum Thema. Unter anderem Flyer mit grundlegenden Informationen und Kontaktadressen für die Ankommenden und zum Beispiel ein gesondertes Infoblatt, das auf spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche hinweist. Die Website wird laufend aktualisiert. Hier können sich auch Bürgerinnen und Bürger mit konkreten Hilfsangeboten, wie etwa Wohnraum oder der Bereitschaft zu ehrenamtlicher Tätigkeit melden. Aktuell werden insbesondere Helferinnen und Helfer für die städtische Sammelstelle am Hauptbahnhof gesucht, die vom DRK organisiert wird. Dabei geht es vor allem um die nötige Ausweitung der bisherigen Ausgabezeiten von Sachspenden an die Geflüchteten.
Insgesamt sei die Hilfsbereitschaft der Hanauerinnen und Hanauer beeindruckend, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Hier stehe Hanau in bestem Sinne in der langen Tradition der Stadt, wenn es gelte, Menschen in Not zu helfen.
Pressekontakt: Stadt Hanau, oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
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