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Meldungsdatum: 11.05.2022

Schon im Mai an das Hautkrebsrisiko denken

Gesundheitsamt gibt praktische und einfache Tipps zur Vorbeugung

Als Wonnemonat steht der Mai für die ersten dauerhaft warmen Tage und für länger anhaltenden Sonnenschein. Wohl deshalb wird er aber alljährlich auch zum Hautkrebsmonat ausgerufen, um auf die Gefahren der UV-Strahlung aufmerksam zu machen. Das Kreisgesundheitsamt schließt sich den Appellen an, einer Hautkrebserkrankung vorzubeugen. Denn mit weit mehr als 200.000 neu erkrankten Betroffenen pro Jahr zählt Hautkrebs laut Robert Koch-Institut zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland.

„Nach Expertenschätzungen könnten rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden“, stellt Amtsarzt Hansjörg Schulze M.A.E. als Stabsstelle ärztliche Aufgaben im Kreisgesundheitsamt den Aspekt der Prävention heraus und weist darauf hin, dass es praktische und einfache Tipps zum Schutz vor Hautkrebs gibt.

So sollte die Haut zum Schutz vor Hautkrebs sehr behutsam an die Sonne gewöhnt werden. Insbesondere bei Kindern und Kleinkindern, da diese eine besonders empfindliche Haut haben und in der Kindheit und Jugend erlittene Sonnenschäden für das spätere Entstehen von Hautkrebs verantwortlich sind.

Die Haut (und auch die Augen) sollten durch Schatten, Kleidung, Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 oder höher konsequent geschützt werden. „Und das schon jetzt, und nicht erst im Hochsommer“, betont Hansjörg Schulze.

Auch beruflich der Sonne ausgesetzte Menschen (zum Beispiel im Straßen- oder Hochbau Tätige, Dachdeckerinnen und Dachdecker sowie Gärtnerinnen und Gärtner) sind gut beraten, auf einen adäquaten und regelmäßigen Sonnenschutz zu achten. Die Hausärztinnen und Hausärzte, Betriebsmedizinischen Dienste und natürlich auch die Dermatologinnen und Dermatologen (Hautärztinnen und Hautärzte) bieten individuelle Beratung und Unterstützung an.

In diesem Zusammenhang begrüßt Amtsarzt Hansjörg Schulze als Präventiv- und Sportmediziner ausdrücklich auch die Anfang Mai gestartete deutschlandweiten Kampagne, mit der die Deutsche Krebshilfe, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sowie die Partner des Präventionsprogramms „Clever in Sonne und Schatten“ der Deutschen Krebshilfe dazu beitragen wollen, richtigen Sonnenschutz nachhaltig in sportbetonten Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen und Verbänden zu etablieren (www.cleverinsonne.de). „Sportlerinnen und Sportler sowie ihre Trainerinnen und Trainer sind oft viel und lange in der Sonne“, weiß Hansjörg Schulze. Deshalb sei ein geeigneter Sonnenschutz zur Hautkrebsprävention, etwa durch möglichst entsprechende Kleidung, Kopfbedeckung, Sonnencreme und Trainingszeiten außerhalb der Mittagszeit, für sie besonders wichtig.

Abschließend hat der Amtsarzt aus dem Gesundheitsamt des Kreises Soest einen Tipp zu weiterführenden Informationen im Netz: Der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) bietet auf der neu eingerichteten Website www.gemeinsam-gegen-hautkrebs.de Informationen zur Hautkrebsprävention und eine Orientierungshilfe bei der Selbstuntersuchung der Haut.

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Pressekontakt: Pressestelle, Wilhelm Müschenborn, Telefon 02921/303200


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Selbstuntersuchung

©Judith Wedderwille/ Kreis Soest
Selbstuntersuchung

Durch regelmäßige Selbstuntersuchung und professionelles Hautkrebsscreening kann das persönliche Hautkrebsrisiko verringert werden. Foto: Judith Wedderwille/ Kreis Soest


 

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