Pop-up-Café mit finnischen Spezialitäten
„Hanau aufLADEN“ ermöglicht Start in die Selbstständigkeit
Dank des Stadtentwicklungsprogramms „Hanau aufLADEN“ kann die Gründerin Annika Borisov den Sprung in die stationäre Selbstständigkeit wagen und das gastronomische sowie das Einzelhandelsangebot in der Brüder-Grimm-Stadt um eine ungewöhnliche Variante bereichern: Mit Hilfe der Hanau Marketing GmbH (HMG) hat die Inhaberin von „Little Finland Hanau“ jetzt ihre Innenstadt-Geschäftsräume an der Lindenstraße 5 bezogen, wo sie finnische Spezialitäten aller Art anbietet.
„Sie sind ein schönes Beispiel dafür, wie besondere Geschäftsideen auch im Kleinen von unserem Stadtentwicklungsprogramm ermöglicht und begleitet werden und unsere Innenstadt mit neuen Konzepten weiter bereichert und aufgewertet wird“, sagte Oberbürgermeister Claus Kaminsky bei der Eröffnung.
Kaminksy zeigte sich beeindruckt von „dem zielstrebigen Engagement und dem Ideenreichtum der Gründerin, aber auch dem unkonventionellen Vorgehen“ der HMG. Deren „Headhunterin für neue Ladenkonzepte“, Susanne Schmitz, hatte sich mit den Geschäftsmodellen mehrerer Gründerinnen auseinandergesetzt und nach vielen Gesprächen zunächst ein gemeinsames Shop-in-Shop-Konzept für drei völlig unterschiedliche Ladenkonzepte in einem Pop-up-Store entwickelt. Die ursprüngliche Idee mit drei individuellen Konzepten hatte sich vor Ort zwar nicht realisieren lassen, doch an dem Ansatz, auch kleineren Start-ups mit Hilfe eines Shop-in-Shop-Konzepts innerhalb eines Pop-up-Stores eine Chance zu geben, soll festgehalten werden.
Dafür gibt es nun in der Lindenstraße 5 umso mehr Finnland in Hanau. Gerade solche speziellen und individuellen Stores bereicherten die Vielfalt der Angebotspalette und setzten besondere Akzente für einen unverwechselbaren Erlebnischarakter der Innenstadt, meint Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Möglich werde das nur, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, so der Oberbürgermeister. „Deshalb gilt der Dank auch dem Vermieter des Pop-up-Stores, Werner Möller, der uns bei den Konditionen entgegengekommen ist, unser langfristig angelegtes Konzept unterstützt und damit ein Komplize unseres Stadtentwicklungsprogramms im besten Sinne ist“, lobt Kaminsky. Die Gründerin selbst profitiert von den Fördermöglichkeiten des Stadtentwicklungsprogramms „Hanau aufLADEN“ wie umsatzbezogene und damit reduzierte Mieten im Pop-up-Store, Beratung, Begleitung durch die HMG und gegebenenfalls einer weiteren finanziellen Start-up-Förderung.
In Zusammenarbeit mit den Vermietern nehme die Hanau Marketing GmbH die Lindenstraße als Verbindungsachse zwischen Marktplatz und Platz an der Wallonisch Niederländischen Kirche bereits seit geraumer Zeit besonders in den Fokus, ergänzt HMG-Geschäftsführer Martin Bieberle. Hier seien mit dem „Unverpackt-Laden“ des Behindertenwerks Main-Kinzig, der „Naturapotheke Must-Hemp“ und dem Weltladen bereits besonders wertvolle und nachhaltige Ladengeschäfte entstanden. „Da passt ‚Little Finland Hanau’ als Ergänzung sehr gut ins Gesamtbild“, so Bieberle.
Im „Little Finland Hanau“ will Inhaberin Annika Borisov, eine gebürtige Finnin, die seit 18 Jahren mit Familie in Deutschland lebt und mit Leidenschaft backt und kocht, ein „leckeres Stück Finnland“ nach Hanau und damit erstmals ins Rhein-Main-Gebiet bringen. Im Cafébereich bietet sie ihren Gästen neben Kaffee und Tee auch Erfrischungsgetränke wie Blaubeeren-Limonade und traditionelles finnisches Gebäck an. Auch ein kleines alkoholisches Angebot mit finnischem Bier, Salmiak Wodka und Beerenlikören gehört dazu. Im Ladenbereich werden Fleischkonserven von Bär, Hirsch und Rentier angeboten, außerdem Roggen- und Kartoffelchips, finnische Dips, Trockenbrot, Kekse, Schokolade, Lakritze und Salmiak sowie ausgewählte Getränke.
Mit dem Label „Little Finland“, einem der führenden Anbieter für hochwertige Erzeugnisse aus Finnland und Skandinavien im deutschsprachigen Raum, hat sie ein wachsendes Familienunternehmen an ihrer Seite, das sie bei der Auswahl der angebotenen Produkte unterstützt. Im Verkaufsbereich bietet sie zudem ausgewählte Designerstücke aus Finnland an, ebenso verschiedene Deko-Artikel, Sauna-Zubehör, unterschiedliche Tücher, Postkarten, aber auch Socken und T-Shirts.
Ein weiteres Highlight ihrer Angebotspalette, ist sie sich sicher, werden nicht nur Finnland-Liebhaber sofort in ihr Herz schließen: die ‚Moomin’-Produkte mit den „Mumins“ - das sind von der finnisch-schwedischen Schriftstellerin Tove Jansson erfundene, nilpferdartige Trollwesen, „die im idyllischen Mumintal irgendwo in Finnland leben und bekannt und beliebt durch die gleichnamige, international bekannte Zeichentrickserie geworden sind“, sagt Annika Borisov.
Am Samstag, 25. Juni soll der Mittsommer und das Johannisfest – auf finnisch Juhannuspäivä – bei ihr im Laden gefeiert werden. „Ich lade herzlich alle Skandinavien-Liebhaber und die, die es noch werden wollen, ein, in besonderer Atmosphäre und mit leckeren Köstlichkeiten zu feiern“, kündigt sie an. Das „Little Finland“ in der Lindenstraße 5 hat montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Wer sich für die Fördermöglichkeiten des von der Hanau Marketing GmbH umgesetzten Stadtentwicklungsprogramms „Hanau aufLADEN“ interessiert, erhält alle Infos auf der Homepage www.hanauaufladen.jetzt
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Little Finland
Freuen sich auf finnische Spezialitäten: Oberbürgermeister Claus Kaminsky (2. von rechts), das Vermieter-Ehepaar Möller (links) und Hülya Günel von der Hanau Marketing GmbH (rechts) begrüßen Annika Borisov und ihren Ehemann (Mitte).
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