Meldungsdatum: 22.07.2022

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge: Konzessionsvertrag unterzeichnet

Bis Ende 2024 mindestens 200 neue Ladepunkte

Der am 28. Juni erteilte Zuschlag zur Konzession über die Errichtung und den Betrieb von öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Braunschweig wurde am 19. Juli 2022 durch die Stadt Braunschweig und dem Energiedienstleister BS Energy mit der Unterzeichnung des Vertrages besiegelt. Der Vertrag läuft bis Ende 2030 mit Option auf zwei Jahre Verlängerung.

 

„Die Vergabe der Konzession hat für die Stadt hinsichtlich der Entwicklung der Elektromobilität eine besondere Bedeutung. Mit BS Energy haben wir uns für einen Partner entschieden, der nicht nur das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat, sondern auch über das notwendige Know-how verfügt, um eine bedarfsgerechte und flächendeckende Anzahl von Lademöglichkeiten im Stadtgebiet zu errichten“, erläutert Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer die Entscheidung.

 

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird und darüber, dass wir damit den Ausbau der klimafreundlichen Elektromobilität in Braunschweig weiter forcieren können“, so Dr. Volker Lang, Vorstandsmitglied bei BS Energy. Er ergänzt: „Es ist für uns ein tolles Ergebnis, dass unsere Arbeit im Zuschlag für den Konzessionsvertrag mündet.“

 

Um bis Ende 2024 mindestens 200 neue Ladepunkte und bis 2026 nochmal dieselbe Anzahl in Betrieb zu nehmen, plant BS Energy im ersten Schritt eine gleichmäßige Abdeckung aller Stadtbezirke mit Lademöglichkeiten. Darüber hinaus wird der Ausbau bis 2026 bedarfsgerecht erfolgen. Zusätzlich können mindestens 100 weitere Ladepunkte bis Ende 2028 bei entsprechendem Bedarf auch darüber hinaus errichtet werden.

„Die neuen Ladestationen entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Bei Bedienung und Bezahlvorgang gibt es zunächst keine Veränderungen zu den modernisierten Ladestationen, die der Energieerzeuger betreibt. Kunden können sowohl das vertragslose ad-hoc-Laden mittels direct payment als auch Ladekarten anderer Anbieter über das e-Roaming nutzen. Außerdem ist es für Kunden natürlich weiterhin möglich, über die App ‚Löwenladen‘ Strom für ihr Fahrzeug zu beziehen. Den Nachlass für BS Energy Kunden führen wir ebenfalls fort“, so Ole Dittberner aus dem Projektteam der BS Energy Tochter Kom Dia, die sich federführend mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur befasst. Der nächste Schritt zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Braunschweig soll noch in diesem Jahr mit der Inbetriebnahme von Ladesäulen an zentralen Orten wie   beispielsweise im Bereich Stöckheimer Markt, am Westfalenplatz in Querum, am Welfenplatz in der Südstadt, im Bereich des Saarplatzes in Lehndorf sowie in der Isarstraße und Donaustraße in Weststadt erfolgen.

Neben AC-Normalladesäulen mit bis zu 22 kW Ladeleistung sollen je nach Standortgegebenheiten und Bedarf auch DC-Schnellladestationen mit mindestens 50 kW entstehen. Für letztere sind unter anderem Standorte mit hochverdichtetem Wohnraum im Fokus, für die auch sogenannte Lade-Hubs, also mehrere kombinierte Ladestationen aus Normal- und Schnellladern, denkbar sind.

Ziel ist es während der Vertragslaufzeit eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für das Braunschweiger Stadtgebiet, die dem Wunsch und dem Bedarf nach umweltfreundlicher Elektromobilität entspricht, aufzubauen und einen Beitrag zur Verkehrs- und Klimawende zu leisten.

 


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

konzessionsvertrag_bsnenergy

©  Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen
konzessionsvertrag_bsnenergy

Unterzeichneten den Konzessionsvertrag für die Errichtung von Ladesäulen in Braunschweig: Jens-Uwe Freitag, Vorsitzender des Vorstands von BS|Energy, Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer, Vorstandsmitglied Dr. Volker Lang (v.l.).