Meldungsdatum: 05.12.2022
„Es handelt sich um eine äußerst lange Bauphase. Das liegt vor allem daran, dass sämtliche Arbeiten in Handarbeit und Stein für Stein vorgenommen werden“, erklärt Stadtrat Thomas Morlock. Rund 200.000 Euro investiert HIS für die gesamte Sanierung, die in Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde erfolgt.
Derzeit arbeiten die Fachkräfte von Steinmetz Büttner an der Außenseite der Mauer, doch auch die Innenseite wird in einem der späteren Bauabschnitte saniert. Die Arbeiten sind diffizil und benötigen entsprechend gutes handwerkliches Geschick. Es werden zunächst die alten Verfugungen gelöst und so die Basaltbruchsteine freigelegt. Anschließend erfolgt eine gründliche Reinigung mit einem Granulat. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird die sogenannte Rollschicht, also die obere Abdeckung der Mauer, ausgebessert und ergänzt, ehe anschließend in Handarbeit eine neue Mörtel-Verfugung erfolgt. Über die Jahre entstandene Hohlräume werden mit zum Bestand passenden Steinen aufgefüllt.
Am Ende wird die aufgewertete Bausubstanz für eine verbesserte Haltbarkeit des Bauwerks sorgen, das im Zuge des 1874 neu errichteten Friedhofs entstand. „Somit haben die Sanierungsarbeit deutlich mehr Effekte als nur eine optische Aufwertung. Hier wird denkmalgeschützte Substanz fit für die Zukunft gemacht“, betont Morlock.
Pressekontakt: Sebastian Mack, oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
Besonders an Stellen, an denen bereits saniertes Mauerwerk auf noch unbearbeitete Steine trifft, fällt der Unterschied besonders stark auf. Witterung und Pflanzenbefall haben dafür gesorgt, dass sich die Friedhofsmauer in Steinheim in keinem guten Zustand befindet.
Nachdem die alte Mörtelschicht abgetragen und das Mauerwerk mit Granulat gereinigt wurde, wird mit Mörtel neu verfugt. Sämtliche Arbeiten erfolgen dabei in Handarbeit und Stein für Stein.
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