Meldungsdatum: 09.02.2023

Hanauer Frauenwochen 2023 starten am 3. März mit buntem Programm

- Alle Programmpunkte sind online nachzulesen

Das Programm der Hanauer Frauenwochen 2023 steht: Auch in diesem Jahr bieten - unter dem Dach des Hanauer Frauenplenums - viele verschiedene Organisationen Informationsveranstaltungen, Workshops und Beratungsangebote für Frauen zu verschiedenen Themen, aber auch kulturelle und künstlerische Veranstaltungen, Ausstellungen und Lesungen an. Der Auftakt ist am Freitag, 3. März, mit dem ökumenischen Weltgebetstag der Frauen. Mehr dazu unter www.frauenwoche.hanau.de.

Ziel der jährlichen Frauenwochen rund um den Internationalen Frauentag am 8. März ist es, frauenspezifische Themen in den Blick zu rücken, allen Hanauerinnen ein Informationsangebot zu eröffnen, Begegnung und Austausch zu ermöglichen. Die Hanauer Frauenwochen vernetzen sich in diesem Jahr erneut mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die bereits am 19. Februar in Hanau beginnen. „Das ist für uns selbstverständlich. Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit ist nur in einer demokratisch verfassten Gesellschaft möglich, die Toleranz lebt, Vielfalt respektiert, für Verständigung eintritt und die Regeln des demokratischen Rechtsstaates respektiert und verteidigt“, unterstreichen Oberbürgermeister Claus Kaminsky und die Hanauer Frauenbeauftragte Cornelia Gasche. Oberbürgermeister Claus Kaminsky, dankt zudem allen Veranstalterinnen für ihr Engagement. „Das Programm lebt von den Ideen und den Angeboten der Mitwirkenden,“ so Kaminsky.

In diesem Jahr stellen sich unter anderem die Beratungsstellen „Lichtblick“ und „Hanauer H!lfe“ vor. Kennenlern- und Informationsangebote eröffnen auch die „Stadtteilmütter“ und das „Stadtteilzentrum Süd-Ost“.  Niedrigschwellig können Interessierte Kontakt aufnehmen und die jeweiligen Hilfeangebote, ihre Möglichkeiten und Grenzen, kennen lernen.  Es gibt eine Vielzahl von Angeboten, bei denen Frauen unter sich sind und sich mit aktuellen Themen ihres Lebens befassen und fortbilden können.

Das Frauenbüro Hanau und das Frauenplenum stellen der Öffentlichkeit in diesem Jahr Elisabeth Selbert vor. Sie gilt als die „Mutter des Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. 2009 wurde der Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung im Neustädter Rathaus nach ihr benannt. Wer war diese Frau und was hat sie motiviert, sich für das Grundgesetz und die Formulierung des Artikels 3 in dieser Weise einzusetzen? Wie weit sind wir noch von dem Ziel der wirklichen Gleichberechtigung entfernt? Mit der konkreten Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ hat uns Elisabeth Selbert ein herausragendes Erbe und einen immerwährenden Auftrag hinterlassen,“ so Cornelia Gasche auch im Namen der Arbeitsgruppe des Frauenplenums, die die Veranstaltung vorbereitet. „Wir wollen nicht einfach nur zurückschauen, wir wollen von Elisabeth Selbert lernen und in die Zukunft blicken.

Zum Abschluss der Frauenwochen lädt das Frauennetzwerk aristanet e. V. am 31. März zur „Frauen-Disco-Party - All you can dance“ ins Hans-Böckler-Haus ein. „Das rundet die Veranstaltungsreihe hervorragend ab“, freut sich Gasche.    

Das Programm ist online einsehbar unter www.frauenwoche.hanau.de. Alle Veranstaltungen stehen zudem im Veranstaltungskalender der Stadt Hanau und werden selbstverständlich auch von den einzelnen Veranstalterinnen beworben.

Pressekontakt: Ute Wolf, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de


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