Meldungsdatum: 14.02.2023
Dies schreiben die beiden Schirmherren - Oberbürgermeister Claus Kaminsky und John Kannamkulam, ein Stiftungsgründer der Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus - in ihrem Vorwort zur Programmbroschüre der diesjährigen Aktionen in Hanau. Das umfangreiche Programm in der Brüder-Grimm-Stadt ist nun online einsehbar (www.wgr-hanau.de) und wird in den nächsten Tagen auch in gedruckter Form vorliegen.
Seit nunmehr 15 Jahren mischt sich Hanau ein bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Diese werden seit 1995 begangen – in Erinnerung an das Massaker von Sharpeville in Südafrika am 21. März 1960. 2008 begannen in Hanau drei Organisationen mit lokalen Veranstaltungen, mittlerweile sind es mehr als 50 Hanauer Organisationen, Vereine, Verbände und Privatpersonen, die jährlich bemerkenswerte Veranstaltungen organisieren und den Kampf gegen Rassismus in die Zivilgesellschaft tragen.
„Diese Arbeit, dieses Engagement ist unverzichtbar! Denn Rassismus ist die Wurzel vieler Probleme unserer Zeit,“ betonen die beiden Schirmherren, die sich auch in diesem Jahr über eine Fülle der unterschiedlichsten Veranstaltungen freuen: Konzerte, Vorträge, Filme, Ausstellungen, Poetry Slam, Lesungen, Diskussionen, Theater, Gedenkveranstaltungen, Workshops, Kunstaktionen und vieles mehr sind in der aktuellen Broschüre aufgelistet.
An Main und Kinzig beginnt man bereits vor dem offiziellen Start des Veranstaltungsreigens, der am 20. März in Schwerin stattfindet – und man endet auch nicht mit dem eigentlichen Schlusstag am 2. April. Hanau startet in Absprache mit der Stiftung nach den Veranstaltungen zum 19. Februar, die natürlich auch in der Programmbroschüre zu finden sind. „Und wir haben vor Jahren entschieden, den Kampf gegen Rassismus zum dauerhaften Thema in unserer Stadt zu machen, so werden aus dem Kreis des Koordinationsrates das ganze Jahr über Veranstaltungen organisiert“, erklärt Wolfgang Kischel, der Leiter des Hanauer Koordinationsrates der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Er weist beispielhaft auf die Veranstaltungen zum Jubiläum der Bücherverbrennung im Mai hin.
Gemeinsam mit den Schirmherren freut er sich über die Vielzahl und Vielfalt der Veranstaltungen in diesem Jahr. Die Unterstützerinnen und Unterstützer, von den „Omas gegen Rechts“ über das KUZ, die Hohe Landesschule oder Menschen in Hanau, haben die unterschiedlichsten Veranstaltungsformen im Angebot. Der Fachbereich Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen der Stadt fügt mit der Ausstellung „stolen memories“ der renommierten Arolsen Archives einen weiteren glänzenden Mosaikstein hinzu. Der Ausstellungscontainer wird von 9. bis 29. März auf dem Freiheitsplatz mitten in der Stadt stehen.
Da die Schirmherren keine Veranstaltung höher bewerten wollen als eine andere, empfehlen sie unisono, das Programm im Netz oder als gedruckte Broschüre durchzulesen und sich ganz individuell die Lieblingstermine auszusuchen. Generell gilt für Kaminsky und Kannamkulam: „Bei uns in Hanau sind die Wege kurz – gehen wir sie zusammen!“
Pressekontakt: Ute Wolf, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
Sämtliche Texte können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " Stadt Hanau" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.