Meldungsdatum: 29.04.2023
Die Mainzer Historikerin Brunck erläutert welche Bedeutung der Salon als halböffentliches Forum für Frauen der damaligen Zeit hatte und welche anderen herausragenden Frauen die Revolutionszeit prägten. Im Mittelpunkt steht die Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche. Clotilde Koch-Gontard hatte diese in der Zeit zwischen dem 30. März 1848 (Vorparlament) bis zum 4. April 1848 und seit dem 18. Mai bis zum 16. Dezember 1848 von der Damengalerie aus, zu der Frauen damals nur als Zuschauerinnen Zutritt hatten, erlebt. Eine wertvolle Quelle ist ihr Tagebuch, das sie in diesem Zeitraum akribisch geführt hat. Aber auch aus ihren Briefen an enge Freunde, darunter an Heinrich von Gagern, gehen ihre politische Begeisterung und Kompetenz hervor. Eine besondere Rolle spielte sie 1848, als sie fast regelmäßig Heinrich von Gagern und seine Mitstreiter aus der Casino-Fraktion zu sich in das Kochsche Stadthaus am Großen Hirschgraben einlud und mit ihnen auf Augenhöhe über die aktuellen politischen Ereignisse und Themen diskutierte. Ihre hervorragenden Fähigkeiten als gute Gastgeberin und Salonniere brachten ihr zudem die Bezeichnung "Parlamentsmutter" ein.
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Das abwechslungsreiche Programm zu 175 Jahre Revolution 1848 mit Veranstaltungen in Hanau gibt es unter: www.hanau.de.
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