Meldungsdatum: 06.05.2023
Hog, der bis zu seinem Tod dem ehrenamtlichen Magistrat angehörte, begann 2006 seine politische Karriere als Stadtverordneter der CDU-Fraktion. Bereits in seiner ersten Wahlperiode brachte er sowohl im Haupt- und Finanzausschuss (HFA), dessen Vorsitz er später übernahm, als auch im Ausschuss für Kultur, Schule und Sport seine Fachkompetenz als Wirtschaftsingenieur ein. Von 2010 bis 2011 gehörte er auch noch dem Ausschuss für Frauen, Jugend und Soziales an. 2009 wählte ihn seine Fraktion zum Vorsitzenden, ein Amt, dass er bis 2016 innehatte.
In seiner Zeit als Stadtverordneter gehörte Hog darüber hinaus zahlreichen Gremien und Aufsichtsräten an, unter anderem vertrat er die städtischen Interessen bei der Hanau Energieleistungen und –managementgesellschaft und bei der Hanau Lokale Nachverkehrsorganisation sowie der Beteiligungsholding Hanau GmbH. Auch im Aufsichtsrat der Hanau Hafen GmbH, der Hanau Wirtschaftsförderung GmbH sowie der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau GmbH bewies der Kommunalpolitiker Engagement und Kompetenz. Im Beirat für Stadtgestaltung wirkte er schließlich ebenso mit wie im Bürgerbeirat Lokale Akteure.
Mehrere Jahre zählte er zu den Mitgliedern des Bauausschusses sowie des Struktur- und Umweltausschusses, den er auch im Konversionsforum vertrat. 2015 bis 2021 gehörte er der Sportkommission an
Mit der neuen Wahlperiode, die 2021 begonnen hat, wurde er zum ehrenamtlichen Stadtrat gewählt. „Auch im Magistrat zeigte er sich als ein Mann, der immer auf Ausgleich bedacht war und der keine Konfrontationen suchte. Doch wenn es notwendig war, konnte er auch entschieden auftreten und für seine Überzeugungen eintreten“, so OB Kaminsky. Hogs Arbeit für die Stadt sei geprägt gewesen von einem großen Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen vor Ort und von einem klugen Blick für die langfristigen Herausforderungen. „Dieter Hog war ein Kommunalpolitiker, dem es um die Sache ging, nicht um das eigene Profil. Wir werden ihn als engagierten Weggefährten in Erinnerung behalten, der für die politische Kultur ein Vorbild war.“
Pressekontakt: Güzin Langner, Telefon 06181/295-929
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