Meldungsdatum: 23.06.2023
„Die neuen Markierungen zielen zum einen darauf ab, klare Spuren an der Burgallee zu schaffen. Gleichzeitig ist jedoch auch ein Sicherheitstrennstreifen zwischen parkenden Autos und dem Radweg eingerichtet, eine sogenannte Dooring-Zone“, erklärt Stadtrat Thomas Morlock. Sinn und Zweck solcher Zonen ist es, sogenannte Dooring-Unfälle zu vermeiden. Dabei handelt es sich um Kollisionen, bei denen Radfahrende mit unachtsam geöffneten Autotüren zusammenprallen. Im vergangenen Jahr wurden unter anderem bei der Markierung der Radfahrstreifen an der Eugen-Kaiser-Straße und am Alten Rückinger Weg Dooring-Zonen angebracht.
Die Markierungsarbeiten an der Burgallee werden unter fließendem Verkehr stattfinden, um die Beeinträchtigungen für den Verkehrsteilnehmer auf ein Minimum zu reduzieren. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.
Die Markierungsarbeiten an der Burgallee folgen dabei der Logik einer im vergangenen Jahr erwirkten Änderung der StVO, welche eine Ausweitung von Dooring-Zonen in ganz Deutschland vorsieht. Die Stadt Hanau setzt diese Anforderung an die Verkehrsplanung entsprechend konsequent um: „Bei allen neu angelegten Radverkehrsmaßnahmen wird die zusätzliche Einrichtung der Sicherheitstrennstreifen berücksichtigt“, so Morlock.
Pressekontakt: Sebastian Mack, oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
Wann immer Radwege direkt an Parkflächen anliegen, gibt es eine gewisse Gefahr für sogenannte Dooring-Unfälle. Dabei handelt es sich um Kollisionen, bei denen Radfahrende mit unachtsam geöffneten Autotüren zusammenprallen. Zusätzliche Sicherheitsabstände in Form von Dooring-Zonen können dieses Risiko reduzieren.
Sämtliche Texte können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " Stadt Hanau" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.