Meldungsdatum: 27.06.2023
Am Projekt beteiligt hat sich der Geschichtsleistungskurs Q der Otto-Hahn-Schule. Die Schülerinnen und Schüler haben Orte der Revolution in Hanau auf einem Stadtplan verortet und eine Zeitleiste erarbeitet. Sie zeigt anhand ansprechender Bild- und Texttafeln die geschichtlichen Ereignisse der Jahre um die Revolution vor 175 Jahren.
Präsentiert wurde in einer von Martin Hoppe, Fachbereichsleiter Kultur, moderierten Runde das transkribierte und kommentierte Tagebuch des Zeitzeugen Georg Dörr (1821-1879). Es ist für 18,48 Euro in der Ausstellung und im Buchhandel erhältlich. Dr. Markus Häfner stellt darin Hanau als eines der Zentren der Revolution vor und verdeutlicht dies mit einer detaillierten Darstellung der Ereignisse in Frankfurt, den hessischen Territorialstaaten und besonders in Hanau mit zahlreichen aussagekräftigen Abbildungen.
Die erstmals von Erhard Bus transkribierten, sprachlich angepassten und ausgewerteten tagebuchartigen Aufzeichnungen von Georg Dörr (1821 –1879) machen offensichtlich, dass Hanau 1848/49 ein Zentrum der demokratischen Bewegung in Deutschland war. In seinen „Notizen von dem Jahr 1848“ vermittelt der Hanauer Goldarbeiter eindrucksvoll die damalige intensive Revolutionskultur. Ausgewählte Textpassagen und zeitgenössisches Bildmaterial belegen die Stimmung des Jahres 1848 und die Gefühlslage der Einwohnerinnen und Einwohner Hanaus.
Im Rahmen der Ausstellung finden zahlreiche Begleitveranstaltungen statt (www.hanau.de). Neben Führungen und Vorträge auch eine Matinee am 2. Juli um 11 Uhr. Dann wird Michael Zachcial, vielfach ausgezeichneter Liedermacher aus Bremen („Die Grenzgänger), Texte, Lieder und Geschichten der Revolution von 1848/1849 in einem Soloprogramm interpretieren. Der Eintritt ist frei.
Nähere Informationen auf www.die-grenzgänger.de:
Es gibt wohl derzeit keine Gruppe in Deutschland, die so mitreißend und virtuos die Lieder und Lyrik der Revolution von 1849/49 auf die Bühne bringt wie die Bremer Gruppe „Die Grenzgänger“. Zum 175. Jubiläum dieses Meilensteins unserer Demokratiegeschichte hat sie ein gleichermaßen aktuelles wie historisch fundiertes Programm mit Liedern und Texten zusammengestellt, das gleichzeitig einen Querschnitt ihres bisherigen Schaffens darstellt. Immer wieder haben „Die Grenzgänger“ auf ihren bisherigen elf Alben die Revolution von 1848/49 als zentralen Punkt demokratischer Lieder und Ideen in Deutschland thematisiert: Bereits auf ihrem preisgekrönten Debütalbum „Die Schiffe nach Amerika“ (1995) sangen sie Lieder von der “48er”, die in die USA emigrieren mussten und folgten ihren Spuren in der Neuen Welt. Es folgten die ebenfalls mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichneten „Garstigen Gesänge des Hoffmann von Fallersleben“, die den Verfasser der Nationalhymne als mutigen Streiter für Freiheit und Demokratie und überaus humorigen Zeitgeist feierten. Sie spielten „Die „Lieder eines Lebendigen“ von Georg Herwegh, vielleicht der wichtigsten Stimme dieser Tage, vertonten erstmals die Jugendgedichte von Karl Marx mit dem euphorischen „Darum lasst uns alles wagen“ und machten die Worte der „Toten an die Lebenden“ (Freiligrath) hörbar.
Pressekontakt: Ute Wolf, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
Vergangenen Freitag wurde von Oberbürgermeister Claus Kaminsky im Neustädter Rathausfoyer am Marktplatz die Sonderausstellung „Rebellion – Revolution – Restauration. Hanau in den Jahren 1830 bis 1850“ eröffnet. Sie zeigt anhand ansprechender Bild- und Texttafeln die geschichtlichen Ereignisse der Jahre um die Revolution vor 175 Jahren. Auch sind Originalexponate aus der Zeit aus den Beständen des Historischen Museums Hanau Schloss Philippsruhe und des Hanauer Geschichtsvereins zu sehen, die Michael H. Sprenger, Vorsitzender des Hanauer Geschichtsvereins erläuterte. Am Projekt beteiligt hat sich der Geschichtsleistungskurs Q“ der Otto-Hahn-Schule. Die Schülerinnen und Schüler haben Orte der Revolution in Hanau auf einem Stadtplan verortet und eine Zeitleiste erarbeitet.
Vergangenen Freitag wurde von Oberbürgermeister Claus Kaminsky im Neustädter Rathausfoyer am Marktplatz die Sonderausstellung „Rebellion – Revolution – Restauration. Hanau in den Jahren 1830 bis 1850“ eröffnet.
Vergangenen Freitag wurde von Oberbürgermeister Claus Kaminsky im Neustädter Rathausfoyer am Marktplatz die Sonderausstellung „Rebellion – Revolution – Restauration. Hanau in den Jahren 1830 bis 1850“ eröffnet.
Vergangenen Freitag wurde von Oberbürgermeister Claus Kaminsky im Neustädter Rathausfoyer am Marktplatz die Sonderausstellung „Rebellion – Revolution – Restauration. Hanau in den Jahren 1830 bis 1850“ eröffnet. Am Projekt beteiligt hat sich der Geschichtsleistungskurs Q“ der Otto-Hahn-Schule. Die Schülerinnen und Schüler haben Orte der Revolution in Hanau auf einem Stadtplan verortet und eine Zeitleiste erarbeitet.
Präsentiert wurde in einer von Martin Hoppe, Fachbereichsleiter Kultur, (1.v.l.) moderierten Runde das transkribierte und kommentierte Tagebuch des Zeitzeugen Georg Dörr (1821-1879). Es ist für 18,48 Euro in der Ausstellung und im Buchhandel erhältlich. Dr. Markus Häfner (3.v.l.) stellt darin Hanau als eines der Zentren der Revolution vor und verdeutlicht dies mit einer detaillierten Darstellung der Ereignisse in Frankfurt, den hessischen Territorialstaaten und besonders in Hanau mit zahlreichen aussagekräftigen Abbildungen. Die erstmals von Erhard Bus(2.v.l.) transkribierten, sprachlich angepassten und ausgewerteten tagebuchartigen Aufzeichnungen von Georg Dörr (1821 –1879) machen offensichtlich, dass Hanau 1848/49 ein Zentrum der demokratischen Bewegung in Deutschland war. In seinen „Notizen von dem Jahr 1848“ vermittelt der Hanauer Goldarbeiter eindrucksvoll die damalige intensive Revolutionskultur. Ausgewählte Textpassagen und zeitgenössisches Bildmaterial belegen die Stimmung des Jahres 1848 und die Gefühlslage der Einwohnerinnen und Einwohner Hanaus.
Ehrenpokal für Oberbürgermeister Bernhard Eberhard für seine Verdienste um die kurhessische Verfassung, 1831
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