Meldungsdatum: 30.06.2023
Riesser, der ebenfalls als Journalist und Publizist tätig war, setzte sich für die jüdische Emanzipation und somit dem Kampf um das Erlangen gleicher Rechte eines jeden Deutschen, ungeachtet seiner Religionszugehörigkeit, ein. Sein Einsatz war von entscheidender Bedeutung bei der Verabschiedung von § 146 der Paulskirchenverfassung: „Durch das religiöse Bekenntnis wird der Genuß der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte weder bedingt noch beschränkt“. Riessers Rede, die er 1848 auf den antisemitisch geprägten Beitrag Moritz Mohls zur rechtlichen Gleichstellung der deutschen Juden folgen ließ, gilt bis heute als eine der Sternstunden der Demokratiebestrebungen in der Paulskirche.
Der Vortrag beinhaltet multimediale Elemente und betont vor allem den Bezug zu Oppenheims Werk und Riessers Schaffen.
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