Meldungsdatum: 01.11.2024

Ausstellung „1915: Aghet – Die Vernichtung“ der Deutsch-armenischen Gesellschaft im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum

Im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum wird vom 7. November 2024 bis 19. Januar 2025 die Ausstellung „1915: Aghet – Die Vernichtung“ der Deutsch-armenischen Gesellschaft gezeigt.

2025 jährt sich zum 110. Mal der Beginn des Völkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich. Auf den Todesmärschen in die syrische Wüste fanden 1915 / 1916 ca. zwei Drittel der dortigen armenischen Bevölkerung den Tod (nach verschiedenen Schätzungen bis zu 1,5 Mio. Menschen). Die Deutsch-Armenische Gesellschaft will mit der Fotoausstellung an diesen Völkermord erinnern und an das historische Gedächtnis aller Menschen appellieren.

Die Ausstellung beinhaltet eindrückliche Fotos der tragischen Ereignisse (u.a. aus dem Nachlass von Armin T. Wegner) und Zeugnisse der Zerstörung armenischen Kulturguts. Ergänzt wird sie durch Augenzeugenberichte der damaligen Ereignisse, so von Dr. Johannes Lepsius, Friedensnobelpreisträger Fridtjof Nansen, den Botschaftern Hans von Wangenheim und Henry Morgenthau, armenischen Deportierten und Zwangsassimilierten.

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 7. November, 19 Uhr, im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum spricht im Anschluss an ein Grußwort der Stadt Osnabrück der Stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-armenischen Gesellschaft Heinrich Geuther zur Einführung.

Pressekontakt: Silke Brickwedde | Telefonnummer 0541/ 323-2328 | E-Mail brickwedde@osnabrueck.de


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Flüchtlinge auf dem Tauruspass

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Flüchtlinge auf dem Tauruspass

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