Meldungsdatum: 21.11.2024
Wie das städtische Wahlbüro ermittelt hat, werden für die Durchführung der Wahl rund 800 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gebraucht. „Das ist insbesondere bei einer vorgezogenen Wahl eine Herausforderung. Dennoch sind wir zuversichtlich, diese Aufgabe zu meistern“, so der OB und erinnert daran, dass dieses Ehrenamt eine gute Gelegenheit darstellt, Demokratie hautnah mitzuerleben.
Aus den für jeden Wahlbezirk bestimmten Wahlhelferinnen und Wahlhelfern werden Wahlvorstände gebildet, die aus Wahlvorsteherin oder -vorsteher, Schriftführerin oder Schriftführer, jeweils einer Stellvertretung sowie weiteren Beisitzerinnen und Beisitzern bestehen. Zu ihren Aufgaben gehört die Überwachung der Wahlhandlung in der Wahlzeit zwischen 8 Uhr und 18 Uhr sowie im Anschluss daran die Ermittlung des Wahlergebnisses in ihrem Wahlbezirk. Wahlhelferinnen und – helfer im Briefwahlbezirk kommen erst ab 15:30 Uhr zum Einsatz, um die Stimmen der Briefwähler auszuzählen. Durch qualifizierte Schulungen, welche wahlweise in Präsens oder digital per Schulungsvideo stattfinden, werden alle auf ihre Tätigkeit vorbereitet.
Diesen Wahldienst kann jeder leisten, der wahlberechtigt ist, das heißt, wer das 18. Lebensjahr vollendet und die deutsche Staatsangehörigkeit hat sowie seit mindestens drei Monaten mit seinem Hauptwohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland lebt. Als Entschädigung und Dankeschön für die Ausübung des Ehrenamtes wird den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern in den allgemeinen Wahlbezirken ein Erfrischungsgeld von 75 Euro gewährt. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in den Briefwahlbezirken erhalten 40 Euro, da ihr Einsatz erst nachmittags beginnt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort gerne telefonisch unter 06181/2950-2020 oder per E-Mail an wahlhelfer@hanau.de melden“, betont das Wahlbüro.
Auch städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Hanau traditionell bei der Organisation von Wahlen einbezogen. Urlaube innerhalb der Verwaltung sollen trotz des zusätzlichen Arbeitsaufwands nicht gestrichen werden. „Die vorgezogene Wahl wird zudem keine Auswirkungen auf den Bürgerservice haben“, bestätigt der OB.
Die kurzfristige Organisation der Wahl bringt jedoch auch logistische Schwierigkeiten mit sich. „Einige Wahllokale stehen möglicherweise nicht wie gewohnt zur Verfügung, weshalb wir Alternativen organisieren müssen“, erläutert das Wahlbüro. Die enge Zusammenarbeit der betroffenen städtischen Abteilungen sei deshalb essenziell. „Wir sind überzeugt, dass unser Wahl-Team auch diese Herausforderung meistern wird,“ so Oberbürgermeister Kaminsky.
Für weitere Informationen und zur Anmeldung als Wahlhelferin oder Wahlhelfer steht das städtische Wahlbüro jederzeit zur Verfügung.
Pressekontakt: Güzin Langner, oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
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