Meldungsdatum: 19.12.2024
„Die christlich-soziale Koalition hat sich im Rahmen des Koalitionsvertrages darauf verständigt, das DECHEMA Forschungsinstitut zu sichern und den Schwerpunkt der Wasserstofftechnik in den Fokus zu rücken, berichtet der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiko Kasseckert. „Die Ansiedlung des Forschungsinstituts, das sich intensiv mit H2-Technologien beschäftigt, sehe ich perspektivisch als wichtigen Meilenstein für die Realisierung eines Anwendungszentrums für Wasserstoff, das ebenfalls in der Koalition vereinbart wurde.“
Kerstin Oberhaus, Evonik Standortleiterin im Industriepark Wolfgang, freut sich sehr darüber, dass das DECHEMA Forschungsinstituts beabsichtigt, seine Arbeit im Industriepark fortzusetzen. „Das ist ein großartiges Signal für Evonik und den Standort.“ Für den Spezialchemiekonzern sei der neue Partner in der unmittelbaren Nachbarschaft ideal, da zahlreiche Synergien mit den Innovationseinheiten von Evonik bestehen. „Angesichts der Weiterentwicklung unseres Standortes werden wir künftig verstärkt auf weitere Neuansiedlungen aus dem Innovations- und Technologieumfeld setzen.“
Auch Claus Kaminsky, Oberbürgermeister von Hanau, ist glücklich über diese Entwicklung: „Nach dem Fraunhofer Institut für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie kommt nun voraussichtlich mit dem DFI das nächste namhafte Forschungsinstitut nach Hanau. Das festigt unseren Anspruch als Forschungs- und Entwicklungsstandort in der Region Rhein-Main.“
„Das DFI ist eine als Stiftung organisierte gemeinnützige Forschungseinrichtung mit einem stark auf chemische Prozesstechnik, Electrochemie sowie Korrosions- und Materialforschung ausgerichteten Profil und passt perfekt zum Wirtschaftsstandort Hanau mit seinem Schwerpunkt: der Materialtechnik“, erklärt PD Dr. Mathias Galetz, im Vorstand des DFI zuständig für die Abteilung Werkstoffe und Korrosion.
Ein Kernaufgabe des DFI ist der zielgerichtete Technologietransfer, so dass die erlangten Forschungsergebnisse und Technologieentwicklungen zusammen mit Partnern aus der Industrie in die Anwendung gebracht werden. Gleichzeitig steht das DFI auch den Unternehmen als Partner zur gemeinsamen Bewältigung akuter technologischer Herausforderungen zur Seite, insbesondere bei der Entwicklung von nachhaltigen Material- und Prozesslösungen für die Energie- und Rohstoffwende einschließlich des Themenfelds Wasserstoff.
Da der bisherige Standort neben der Messe in Frankfurt zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht, ist das DFI seit einiger Zeit auf der Suche nach einer neuen Heimat. Dabei hat sich der Industriepark Wolfgang als die beste Option herausgestellt.
„Der Industriepark Wolfgang bietet uns nicht nur gut ausgestattete Labore, sondern durch die Nähe zu zahlreichen Industrieunternehmen in unserer Branche, auch neue Geschäftsfelder und viele Synergien. Außerdem bietet der Standort durch die vielfältig vorhandenen Flächen auch Flexibilität, um in Zukunft dynamisch zu wachsen“, ergänzt PD Dr. Jonathan Bloh, 2. Vorstand und zuständig für die Abteilung Chemische Technik.
Informationen zum DECHEMA-Forschungsinstitut
Das DECHEMA-Forschungsinstitut (DFI) betreibt seit mehr als 60 Jahren interdisziplinäre Forschung in den Bereichen Chemische Technik und Werkstoffe mit dem Schwerpunkt auf nachhaltigen Material- und Prozesslösungen für die Energie- und Rohstoffwende. Es versteht sich als Brückenbildner von der innovationsorientierten Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung. Durch zielgerichteten Technologietransfer werden die erlangten Erkenntnisse und Lösungen gemeinsam mit zahlreichen Unternehmenspartnern in die Anwendung übertragen. Über 300 Unternehmen, insbesondere aus dem Mittelstand, profitieren so von der Zusammenarbeit mit dem DFI.
Informationen zum Konzern
Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von 15,3 Mrd. € und ein Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von 1,66 Mrd. €. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Rund 32.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Wir wollen das Leben besser machen, Tag für Tag.
Rechtlicher Hinweis
Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.
Hinweis: Es handelt sich hier um eine gemeinsame Pressemitteilung von Evonik, DFI, Land Hessen und Stadt Hanau
Pressekontakt: Dominik Kuhn, Telefon 06181/ 3000 6069
Bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung für die Ansiedlung im Industriepark Wolfgang ist die Freude groß bei Evonik-Standortleiterin Kerstin Oberhaus, Dr. Mathias Galetz und Dr. Jonathan Bloh, beide im Vorstand des DFI, Heiko Kasseckert, CDU-Landtagsabgeordneter, und dem Hanauer OB Claus Kaminsky.
Sämtliche Texte können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " Stadt Hanau" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.