Meldungsdatum: 27.08.2025

Regenbogenflaggen vor dem Wolfsburger Rathaus

Stadt setzt Zeichen für Vielfalt und Menschenrechte

Seit dieser Woche werden vor dem Wolfsburger Rathaus Regenbogenflaggen gehisst. Damit setzt die Stadt Wolfsburg ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und unterstützt den Christopher Street Day (CSD), der am 30. August in Wolfsburg stattfindet. Die Flaggen bleiben bis zum 5. September vor dem Rathaus präsent. Gerade angesichts der steigenden Zahl queerfeindlicher Angriffe und Störungen von CSD-Veranstaltungen durch vor allem rechte Gruppierungen, will die Stadt Wolfsburg ein klares Signal für Vielfalt, Toleranz und den Schutz der Menschenrechte senden.

„Wolfsburg ist eine vielfältige und weltoffene Stadt. Mit dem Hissen der Regenbogenflaggen zeigen wir, dass wir uns klar zu den Werten unseres Grundgesetzes bekennen und uns für ein respektvolles Miteinander stark machen. Der CSD ist ein wichtiges Symbol für Freiheit und Gleichberechtigung – und Wolfsburg steht dabei fest an der Seite der queeren Community“, erklärt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Am 30. August lädt der CSD-Verein Wolfsburg zur Teilnahme an der Demonstration und zum Mitfeiern ein. Die Auftaktkundgebung beginnt um 14 Uhr am Brandenburger Platz. Im Anschluss zieht der Demonstrationszug durch die Innenstadt über den Hollerplatz bis zum Jugendhaus Ost, wo ab 16 Uhr ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Reden, Musik und Drag-Performances stattfindet. Ab 21 Uhr lädt der Verein dort zur Aftershow-Party ein.

„Der Christopher Street Day in Wolfsburg ist weit mehr als eine Feier – er ist ein klares Signal für Sichtbarkeit, Solidarität und Akzeptanz. Es ist wichtig, dass unsere Stadt Haltung zeigt und deutlich macht: Vielfalt ist ein Gewinn. Mit unserer Unterstützung stärken wir die queere Community in Wolfsburg und setzen gemeinsam ein Zeichen für Demokratie und Menschenrechte“, verdeutlicht Susanne Deimel, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg.

Sowohl das Gleichstellungsreferat, die Beratungsstelle Trans/Inter als auch die Jugendförderung der Stadt Wolfsburg sind am selbst verwalteten Jugendhaus Ost mit eigenen Ständen vertreten. Besucher*innen sind unter anderem dazu eingeladen, eigene Buttons und bunte Armbänder zu gestalten. Neben der kreativen Mitmachaktion informieren die Mitarbeitenden über die vielfältigen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Wolfsburg. Gleichzeitig entsteht beim Basteln ein geschützter Raum für Gespräche, etwa für queere junge Menschen, die Austausch suchen. In Kooperation mit dem Stadtjugendring Wolfsburg e. V. und dem Klangtapete e. V. wird das Angebot durch beispielsweise eine Fotobox für Erinnerungsbilder, ein Glücksrad und eine Slush-Eismaschine ergänzt.

Die Stadt Wolfsburg ruft alle Bürger*innen dazu auf, sich zu beteiligen und gemeinsam ein starkes Zeichen für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander in unserer Stadt zu setzen.

 

Bild (v.l.n.r.): Oberbürgermeister Dennis Weilmann und Britta Deike (Gleichstellungsreferat Stadt Wolfsburg) präsentieren gemeinsam mit den Organisatoren des CSD Wolfsburg - Luke Bärthel, Isabell Kleindienst und Kevin Kluge - die offizielle Flagge.

Pressekontakt: Referat Kommunikation und Büro des Oberbürgermeisters, E-Mail: kommunikation@stadt.wolfsburg.de


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

CSD 2025 Wolfsburg